Spitzenleistungen beim Ironman Hamburg

am 15. Juni 2022
Markus Stang vom TSV Harburg knackt beim Ironman Hamburg die 09:30 Stunden Marke!  Pünktlich um 06:15 startete am Sonntag den 05.06 das Profifrauenfeld zur Ironman Europameisterschaft in Hamburg. Kurz danach um 06:30 hieß es auch für Stang Markus vom TSV Harburg ab ins 19 Grad kühle Nass der Hamburger Binnen- und Außenalster um dort die 3,8km Schwimmen zu absolvieren. Stang erwischte von Beginn an einen guten Rhythmus im Wasser und konnte bereits nach 01:03:52h am Hamburger Rathausplatz aus der Alster steigen. Diese super Schwimmleistung sollte später am Tag auch die Endzeit möglich machen. Basis hierfür war das professionelle Schwimmtraining unter den Trainern des TSV Harburg im heimischen Schwimmbecken. Nachdem die mit 800 Metern sehr lange Wechselzone durchlaufen war ging es auf die 180km lange Radstrecke durch Hamburg und entlang des Elbedamms mit dem Zeitfahrrad. Auch hier zahlte sich der Trainingsfleiß und die beiden Trainingslager im Winter auf Fuerteventura aus. Am Ende standen hier nur 04:45:11 auf der Uhr was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,1 km/h entsprach. Besondere Motivation immer aufs Pedal zu drücken brachte die Tatsache, dass einige der Profifrauen die mit 15 Min. Vorsprung ins Rennen gingen bei ca. 140 km bereits überholt werden konnten. Genau nach 6h ging es nun auf den abschließenden Marathon. Bei einem etwas zu optimistischem Start in der ersten von 4 Laufrunden mit einer Pace von 04:38 min/km unter Anfeuerung von Freundin und mehreren Freunden, musste Stang leider etwas Federn lassen. Wohl auch das etwas zu schnelle Radfahren und die für Hamburg untypisch hohen Temperaturen von mittlerweile 26°C brachten hier Geschwindigkeitseinbußen mit sich. Dennoch konnte der Marathon mit einer Zeit von 03:29:05 abgeschlossen werden, was am Ende eines langen Tages zur Endzeit von 09:29:01 und dem Gesamtplatz 91 der gut 1600 männlichen Finishern reichte! Einzig die Qualifikation für die WM auf Hawaii wurde um nur gut 13 Min. verpasst, was aber für Stang ohnehin nur ein Bonus und nicht das Ziel gewesen sei.

Nina Mayer siegt in Lauingen

am 13. Juni 2022
Nina Mayer gewinnt den Kindertriathlon in Lauingen Am vergangen Wochenende stand für viele Harburger Triathleten der Lauinger Triathlon, mit seinen verschiedenen Einzelwettbewerben, auf dem Programm. Aber auch aus der Bundeshauptstadt Berlin gibt es Erfolgsmeldungen. Den Anfang machte Nina Mayer am Samstag. Sie konnte nicht nur die Mädchen-Wertung für sich entscheiden, sondern konnte auch den Gesamtsieg markieren. Insofern sehr beachtlich, ließ sie doch auch wesentlich ältere Jungen hinter sich und siegte mit einem Vorsprung von über 30 Sekunden. Bei der Siegerehrung dann die große Überraschung, bekam sie doch den Pokal von Triathlon-Legende Faris Al-Sultan, immerhin Ironman Hawaii-Sieger 2005, überreicht. Ebenfalls souveräne Siege gab es dann am Sonntag für Giulia Göttler und Luca Schreitmüller beim Jugend-Triathlon. Auf den zweiten Platz kämpfte sich Julia Weiland. Auf der Volksdistanz mit über 150 Teilnehmern, verpasste Chiara Göttler ganz knapp das Podium in der Gesamtwertung und wurde Vierte, konnte aber den Altersklassensieg in der Wertung Jugend A für sich markieren. Im gleichen Wettbewerb finishten Andrej Rusak und Christian Weiland auf den Plätzen 24 bzw. Platz 29 in der Gesamtwertung. Ein starkes Rennen auf der Mitteldistanz zeigte Tobias Ullrich und Leonhard Wiedemann, so erreichten beide das Ziel in den Top 20. Trotz der Hitze und teilweise geplagt von Krämpfen, konnte sich Ullrich den 3. Platz in der AK 35 in der Zeit von 4:01:44 sichern. Den ersten Platz in der AK 45 sicherte sich Wiedemann in der Zeit von 4:04:50 Stunden. Sieger in diesem Wettbewerb wurde Timo Schmitz vom benachbarten TSV Oettingen. Ebenfalls gut in Szene setzen konnte sich Joel Westphal beim Hauptstadt Triathlon in Berlin. Obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört, konnte er sich den 3. Platz in der Wertung Schüler A sichern.

Triathlon Ingolstadt 29.5.2022

am 31. Mai 2022
Der Triathlon Ingolstadt sollte eher ein Kampf gegen das Wetter als einer gegen Uhr und Gegner werden. Ab 8 Uhr gingen ca. 900 Starter der Mitteldistanz (Deutsche Meisterschaft) auf die Strecken über 1.9km/ 80km/21km. Mit dabei für den TSV Harburg war Leonhard Wiedemann, der diesen Wettkampf als Vorbereitung für den IM Frankfurt nutzte. Mitten auf der ersten von zwei Radrunden schüttete es vom Himmel und es wurde kälter. Der Regen wurde zwar mit der Zeit schwächer aber blieb auch den ca. 650 Startern der olympischen Distanz erhalten, welche ab 10:30 Uhr Starts hatten. Die Umstände führten auf der Mitteldistanz zu 300 (!) DNF’s, also ein „Did not finish“, weil die Athleten völlig ausgekühlt und erschöpft abbrechen mussten. Umso respektabler die Leistung von Wiedemann, der nach 4:21h das Ziel als 104. der Gesamtwertung und 5. der AK45M erreichte. Die Athleten der folgenden Wettkämpfe nutzten die schlechten Erfahrungen der Mitteldistanzler und zogen sich in vielen Fällen auf dem Rad lange Oberteile an. Die TSVler Alexander Jung und Heike Kerlies-Marquardt waren sehr zufrieden mit ihren Rennen über die olympische Distanz von 1.5km/42km/11km. Jung kam nach 2:21h auf Gesamtplatz 26/ AK 45M Platz 2 ins Ziel, Kerlies-Marquardt wurde in der Frauenkonkurrenz 80. Und in der AK50W 7. mit einer Zeit von 2:59h. Auf der Sprintdistanz kämpften ab 12 Uhr ca. 300 Athleten um den Sieg über 0.75km/20km/4.6km. Dabei belegte Tobias Ullrich, welcher vor seinem Wettkampf noch etlichen fast erfrorenen Mitteldistanzathleten die Schuhe in der Wechselzone gebunden hat (jaja- eigentlich gegen die Regeln), Platz 6 in der Gesamtwertung/ Platz 1 in der AK35M in einer Zeit von 1:01h.
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