Erfolgreicher Einstand in die Bayerische Rad-Elite

am 3. Oktober 2020
Nach einer gelungenen Premiere, letzte Woche beim Einzelzeitfahren in Treuchtlingen, nahmen Chiara Göttler und Luis Rühl an diesem Wochenende bei den Bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren teil. Luis hatte sogar die Möglichkeit am Sonntag bei den Meisterschaften im Straßenrennen starten. Im Landkreis der bekannten Eberhofer Filme, Loizenkirchen-Frontenhausen, stand am Samstag die Bayerische Meisterschaft im Einzelzeitfahren auf dem Programm. Das Wetter war alles andere als optimal und so hatten Chiara und Luis, die beide in der Lizenzklasse U15 starteten, mit kalten Temperaturen um die 6 Grad, starken Gegenwind und Dauerregen zu kämpfen. Aufgrund der Corona Thematik wurde die Strecke kurzfristig abgeändert, damit die Fahrer nicht in den Landkreis Dingolfing gelangten. Beide kämpften sich motiviert durch das Rennen und konnten trotz der Bedingungen mit tollen Ergebnissen nach Hause fahren. Für Chiara fehlte wirklich nur ein Wimpernschlag zum Podium, sie erreichte den hervorragenden 7. Platz, mit lediglich 18 Sekunden Rückstand zum Podium. Etwas besser lief es für Luis, er konnte sich tatsächlich noch über einen Platz auf dem Treppchen freuen. Um nicht mal zwei Sekunden verfehlte er sogar den zweiten Platz, wurde aber überglücklicher Dritter mit der Zeit von 9:19 Minuten. Sieger wurde Maximilian Weiß von Team Baier Landshut. Am Sonntag ging es für Luis direkt nach Otterskirchen zu der Bayerischen Straßenmeisterschaft weiter. Dies war der erste Start von Luis in einem Straßenrennen, umso größer war seine Aufregung sich im 25 Mann starken Starterfeld zu behaupten, zudem musste bei diesem Rennen eine 22km Strecke mit 440 hm bewältigt werden. Was nach dem fordernden Rennen vom Vortag, eine zusätzliche Herausforderung war. Der strahlende Sonnenschein sowie die moderaten Temperaturen ließen die Motivation aber schnell steigen. Das Triathlon und Radrennen zwei unterschiedliche Sportarten sind, musst Luis dann gleich am ersten Berg erfahren, so kam es bereits dort zu den ersten Ausreißversuchen, trotzdem konnte sich Luis im Spitzenfeld festbeißen. Was dann folgte, war aber eine faustdicke Überraschung! Durch einen langen Sprit im Schlussanstieg, konnte er sich auch in diesem Rennen der Spezialisten, den sensationellen dritten Platz sichern. Sieger in diesem Rennen wurde Timo Brandl vom RSV Grafenau.

Ein Sieg und vier Top-Platzierungen

am 25. September 2020
beim heuer erstmals ausgetragenen Einzelzeitfahren des RC Germania Weißenburg, bewiesen fünf Jugendliche des TSV Harburg/Triathlon eine beachtliche Spätform. Unter strengen Auflagen wurde auf den komplett gesperrten Straßen des Schambachtals ein bestens organisiertes Einzelzeitfahren organisiert. Die äußeren Bedingungen waren bestens, kein Wind, trockene Straßen und Sonnenschein. Gleich im ersten Rennen, einem „Fetten-Reifen-Rennen“, mussten die 5 Kilometer lange Strecke mit dem Mountainbike gefahren werden. Hier zeigten Giulia Göttler und Julia Weiland eine couragierte Leistung, wobei es für Giulia zu einem Podiumsplatz reichte. Sie belegte in der Zeit von 10:02 min den 3. Platz, Julia erreichte mit lediglich 36 sec Rückstand auf die Siegerin noch den 5. Platz. Noch besser lief es im nächsten Rennen für Luca Schreitmüller, ebenfalls mit dem MTB unterwegs, erreichte er den zweiten Platz und konnte sich auch über einen Pokal freuen. Da es sich um ein Lizenzklassen-Rennen handelte, wurde ab den Altersklassen U15 bereits eine UCI-Radsport-Lizenz benötigt. Hier starteten erstmals Chiara Göttler und Luis Rühl. Die beiden Triathlon-Kaderathleten mussten bereits eine Strecke von 10 Kilometer bewältigen, diese Rennen werden mit dem Rennrad ausgetragen. Allerdings sind aerodynamische Anbauten (also Triathlonlenker, Scheibenräder) nicht erlaubt, kontrolliert wird auch die Ablauflänge der Übersetzung (max. 6,10 m je Pedalumdrehung). Chiara zeigte sich inmitten der bayerischen Spitzenfahrerinnen in starker Form. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 Km/h, und einer Zeit von 17:16 min, verfehlte sie mit Platz 4 das Podium um lediglich 12 Sekunden, konnte sich aber noch über ein kleines Preisgeld und eine Holzmedaille freuen. Im männlichen U15 Rennen startete Luis Rühl und zeigte sich in bestechender Form.  Mit einem Schnitt von über 40 km/h ließ er alle Konkurrenten hinter sich und sicherte sich den ersten Platz in 14:42 min. Gespannt darf man auf die Platzierungen des nächsten Wochenendes sein, dann stehen die Bayerischen Meisterschaften sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Straßenrennen an.

Harburger Ausdauersportler radeln für eine gute Sache

am 6. Juli 2020
Unter dem Motto “Hoffnungstour 2020” veranstaltete der TSV Harburg, Abteilung Triathlon, an diesem Wochenende ein großes internes Radsportevent. Ein Sponsor (Firma Märker) unterstützte die Aktion und gab für jeden gefahrenen Kilometer 25 Cent. Der Erlös sollte der heimischen Diakonie weitergeleitet werden. Plan war es, die Ausdauerabteilung in drei Teams einzuteilen und dafür zu sorgen, dass jeweils zwei Radler aus jedem Team auf der Strecke sind. Insgesamt träumten die Verantwortlichen davon, dass vielleicht 3000 km zu schaffen wären. Sie sollten mit dieser Einschätzung allerdings ganz schön daneben liegen! So starteten pünktlich um 12 Uhr sechs Radfahrer damit, in die Pedale zu treten. Nach einer Stunde erfolgte die Ablösung. Den Start-Buzzer drückte Bürgermeister Christoph Schmidt und wünschte Organisator Jochen Rühl und allen Aktiven ein gutes Gelingen der „Hoffnungstour“. Es war viel Bewegung auf der Strecke zwischen Harburg und Brünsee und mit jedem gefahrenen Kilometer stieg der Spendenstand. Die jüngsten Nachwuchs-Radler wurden oft noch von einem Elternteil begleitet. Die erfahrenen Jungtriathleten und aktive Radler, versuchten die Strecke mit motivierten Leistungen zu absolvieren. Eine besondere Herausforderung für die Aktiven war die Nacht, mit Warnweste und Beleuchtung wurden aber auch diese Stunden bewältigt. Gespannt wurde der Spendenticker verfolgt, der stetig nach oben stieg. Schon früh zeichnete sich jedoch ab, dass die Verantwortlichen mit ihrer Einschätzung kräftig daneben lagen. Einige Minuten vor Ende versammelte Abteilungsleiter Helmut König alle Aktiven und absolvierten mit ihnen zusammen die letzte Runde. Ein imposanter und ergreifender Anblick als so viele Radfahrer gemeinsam um 12 Uhr die Ziellinie überfuhren. Zum Schluss zeigte der Liveticker eine gesamt geradelte Strecke von 3916 Kilometern an, dass entspricht der Strecke Harburg – Moskau - Harburg. Insgesamt konnte die 5,2 Kilometer lange Wendepunktstrecke 753 mal bewältigt werden. Von Jung bis Alt, nahmen insgesamt 80 Radfahrer aus der Triathlonabteilung an der Veranstaltung teil. Ein besonderer Dank gilt den Teamleitern, die ihre Teams minutiös einteilten. Organisator Jochen Rühl und die gesamte Triathlonabteilung bedanken sich sehr bei der Firma Märker, den Märker-Lehrwerkstätten sowie der Stadt Harburg und Herrn Bürgermeister Christoph Schmidt. Speziellen Dank auch an den Harburger Obst- und Gartenbauverein, der dem TSV sein Vereinsgelände zur Verfügung stellte und an AM Computer, der für die Anbindung ans Internet sorgte.

24 Stunden Radeln für einen guten Zweck

am 28. Juni 2020
Unter dem Motto „Hoffnungstour2020“ führt die Triathlonabteilung des TSV Harburg am ersten Juli Wochenende eine Marathon-Radfahrt durch. Ziel ist es, dass die Radler eine möglichst große Distanz in 24 Stunden zurücklegen, denn je mehr geradelt wird, desto größer ist die Summe, die der heimischen Diakonie Harburg gespendet werden kann. Die Firma Märker unterstützt das Vorhaben und hat sich bereit erklärt, für jeden gefahrenen Kilometer 25 Cent zu spenden. Cheforganisator Jochen Rühl erklärt, dass es nicht einfach war mit den momentan geltenden Corona-Beschränkungen ein Konzept für die Veranstaltung zu generieren. Angedacht ist, dass sich die Triathlonabteilung in drei Teams aufteilt und von jedem Team immer nur zwei Radfahrer auf der Strecke sind, nach einer Stunde wird gewechselt. Somit befinden sind maximal immer nur sechs Radfahrer auf einer vorher definierten Strecke. Ausdrücklich weist das Organisationsteam nochmal darauf hin, dass die Veranstaltung kein Rennen ist. „Die Sportler stehen in den Startlöchern, wir wollen mindestens 3000 Kilometer schaffen. Von jung bis alt erwarten wir ungefähr 60 Radfahrer des TSV Harburg, die sich aktiv für einen „Guten Zwecke“ bewegen werden“, so Rühl. Starten werden die Ausdauersportler am Samstag (04.07.2020) um 12:00 Uhr, Ende ist dann am Sonntagmittag. Falls das Wetter sehr schlecht sein sollte, gibt es mit dem 18./19. Juli noch einen Ausweichtermin. Alle Zuschauer, Gönner und Freunde der Harburger Triathleten dürfen leider nicht mitmachen, können aber unter dem folgenden Weblink den momentanen Spendenstand in Echtzeit mitverfolgen: http://hoffnungstour.maerker-gruppe.net/
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