Ironman Austria in Klagenfurt

am 22. Juni 2026
Solide Leistung für TSV-Harburg-Athlet David Rother beim Ironman Klagenfurt Der für den TSV Harburg startende Profi-Triathlet David Rother aus Oberndorf am Lech hat beim Ironman Austria in Klagenfurt seinen ersten Saisonhöhepunkt absolviert. Mit einer Gesamtzeit von 8:51 Stunden belegte er Platz 33 im Profifeld, in dem insgesamt 55 Athleten an den Start gingen. Auf der traditionsreichen Langdistanz mussten die Teilnehmer 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und anschließend einen Marathon über 42,2 Kilometer laufen. Die Voraussetzungen vor dem Rennen waren vielversprechend. Nach einer über mehrere Monate hinweg weitgehend störungsfreien Vorbereitung konnte Rother so konstant trainieren wie schon lange nicht mehr. Insbesondere die Belastbarkeit und Trainingskontinuität stellten einen deutlichen Fortschritt gegenüber den vergangenen Jahren dar. Bereits beim Schwimmen zeigte sich, wie eng die Leistungsdichte im Profifeld ist. Rother erwischte einen guten Start und konnte zunächst in einer schnellen Gruppe mitschwimmen. Kurz vor der ersten Wendeboje verlor er jedoch den Anschluss, wodurch er den Großteil der Strecke ohne die gewünschte Renndynamik absolvieren musste. Mit einer Schwimmzeit von 56 Minuten gelang ihm dennoch ein solider Auftakt in den Wettkampf. Auf der anspruchsvollen Radstrecke mit rund 1.800 Höhenmetern konnte Rother insbesondere an den Anstiegen seine Stärken ausspielen und mehrere Konkurrenten überholen. Gleichzeitig offenbarte das Rennen aber auch die derzeit größte Baustelle. Auf den schnellen und technisch anspruchsvollen Abschnitten verlor er wertvolle Zeit auf die Konkurrenz, wodurch die ursprünglich anvisierten Zielzeiten zunehmend außer Reichweite gerieten. Den abschließenden Marathon begann der TSV-Harburg-Athlet mit hohem Tempo und Risiko. Im weiteren Rennverlauf machten jedoch die hohen Temperaturen sowie die Belastung des Tages zunehmend zu schaffen. Trotz dieser Schwierigkeiten brachte er das Rennen kontrolliert zu Ende und absolvierte den Marathon in 3:03 Stunden. Auch wenn das Ergebnis hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb, fällt das Fazit differenziert aus. Im professionellen Teilnehmerfeld zeigte Rother eine insgesamt solide Leistung und konnte wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wettkämpfe gewinnen. Besonders positiv bewertet er die Konstanz seiner Vorbereitung sowie die insgesamt stabile körperliche Verfassung. Während in den vergangenen Jahren häufig Verletzungen oder gesundheitliche Probleme die Vorbereitung beeinträchtigten, sieht er sich aktuell in einer deutlich besseren Ausgangslage. Die Analyse des Rennens habe gezeigt, dass vor allem im Bereich Radfahren weiteres Potenzial vorhanden ist. Nach dem Ironman Klagenfurt richtet sich der Fokus nun auf die nächsten Rennen der Saison. Bereits in wenigen Wochen steht mit der Mitteldistanz im finnischen Turku der nächste Start auf dem Programm. Parallel dazu sollen insbesondere die Radposition sowie technische Details weiter optimiert werden. Trotz einer gewissen Unzufriedenheit mit dem Resultat überwiegt die Erkenntnis, dass die sportliche Entwicklung in die richtige Richtung geht. Die Leistung in Klagenfurt liefert eine solide Grundlage für die kommenden Aufgaben im internationalen Profi-Triathlon. Bericht: David Rother  

Europe Cup in Kitzbühel

am 22. Juni 2026
Top-10-Premiere für Chiara Göttler - starkes Finale von Luis Rühl beim Europe Cup in Kitzbühel Am Schwarzsee in Kitzbühel, vor beeindruckender Bergkulisse, wurde am vergangenen Wochenende nicht nur um Platzierungen gekämpft, sondern auch gegen die Hitze. Beim Europe Cup erwartete die Athletinnen und Athleten ein ungewohntes Rennformat – und Bedingungen, die den Wettkampf zusätzlich verschärften. Bereits am Freitag standen für die beiden Triathleten vom TSV Harburg die Vorläufe beziehungsweise Halbfinals auf dem Programm. Bei den Männern wurden drei Läufe mit jeweils rund 19 Startern ausgetragen, bei den Frauen zwei Läufe mit jeweils 19 Teilnehmerinnen. Für das Finale qualifizierten sich bei den Frauen die besten 14 Athletinnen sowie die zwei Zeitschnellsten, bei den Männern die jeweils besten neun Athleten sowie die drei Zeitschnellsten. Auch die Distanzen unterschieden sich vom gewohnten Format: 500 Meter Schwimmen mit einem Landgang, der für zusätzliche Zuschauerattraktivität sorgt, vier Runden auf dem Rad über insgesamt 11 Kilometer und ein abschließender Lauf über drei Kilometer verlangten ein hohes Tempo von Beginn an. Die heißen Temperaturen an beiden Wettkampftagen erhöhten die Anforderungen zusätzlich. Chiara Göttler startete im ersten Halbfinale der Frauen und musste zunächst kämpfen. Nach einer nicht optimalen ersten Schwimmrunde gelang es ihr jedoch, sich im weiteren Verlauf deutlich zu steigern und den Anschluss an die Verfolgergruppe herzustellen. Auf der Laufstrecke zeigte sie trotz einer Zeitstrafe eine starke Leistung und erreichte als Sechste das Ziel – die Finalqualifikation war damit souverän geschafft. Im Finale am Samstagabend mit 30 Athletinnen wurde es direkt nach dem Start hektisch. Wie schon im Vorlauf kam Chiara nach einem von Gedränge geprägten Schwimmen im Mittelfeld aus dem Wasser. Mit einem schnellen Wechsel brachte sie sich jedoch erneut in eine rund zehnköpfige Verfolgergruppe in Position. Auf dem Rad konnte diese Gruppe den Rückstand auf die fünfköpfige Spitze nicht mehr schließen, doch auf der Laufstrecke drehte Chiara nochmals auf. Mit der zweitschnellsten Laufzeit des gesamten Tages arbeitete sie sich nach vorne und belegte am Ende einen starken siebten Platz. Damit gelang ihr erstmals der Sprung in die Top 10 eines Europe-Cup-Rennens im Elitebereich. Auch Luis Rühl präsentierte sich in Kitzbühel in guter Form. Im Halbfinale am Freitag überzeugte er vor allem im Schwimmen und kam als Zweiter aus dem Wasser. Diese Ausgangsposition nutzte er konsequent: Auf dem Rad bildete sich eine neunköpfige Spitzengruppe, die sich rund 30 Sekunden von den Verfolgern absetzen konnte. Mit einem soliden Lauf verteidigte Luis seine Position und überquerte die Ziellinie als Dritter – das Finalticket war problemlos gesichert. Im Finale lief es zunächst weniger optimal. Nach dem Schwimmen lag Luis auf Rang 20 und musste auf dem Rad entsprechend viel Energie investieren, um den Rückstand zu verkürzen. Gemeinsam mit seiner Gruppe gelang es ihm jedoch, die Ausreißer wieder einzuholen und den Anschluss an das Feld herzustellen. Die hohe Belastung machte sich anschließend beim Laufen bemerkbar: Obwohl er sogar eine schnellere Laufzeit als am Vortag erreichte, fehlten am Ende die nötigen Reserven für eine weitere Aufholjagd. Luis Rühl belegte im Ziel den 16. Platz und rundete damit ein insgesamt sehr erfolgreiches Wochenende im Elitebereich ab. Schon am 4. Juli stehen weitere spannende Wettkämpfe an: Luis startet beim Africacup in Larache (Marokko), Chiara beim Europa Premium Cup in Holten (Niederlande). Bericht: Petra Göttler  

Starke Auftritte im Kraichgau und in Polen

am 2. Juni 2026
Harburger Triathleten auch bei den "Großen" Rennen erfolgreich. Hitze, Hügel und Gewitter: Packendes Saison-Debüt für Anja Stimpfle beim Ironman 70.3 Kraichgau Extrembedingungen im „Land der Tausend Hügel“: Der Ironman 70.3 Kraichgau forderte den Athleten alles ab. Nach einer von Infekten geprägten Wintervorbereitung feierte die Triathletin Anja Stimpfle ein starkes und kontrolliertes Saisondebüt. Trotz drückender Hitze und einem abschließenden Unwetter sicherte sie sich ein hochzufriedenes Finish. Der Startschuss für die über 4000 Triathleten fiel um 8:30 Uhr am aufgeheizten Hardtsee. Nach einem kontrollierten Schwimmauftakt ging es auf die anspruchsvolle 90-Kilometer-Radstrecke. Das ständige Auf und Ab verlangte taktisches Geschick. In den Ortschaften peitschten laute Stimmungsnester die Sportler nach vorne. Um nicht zu überhitzen, wählte Stimpfle hier bewusst eine konservative Fahrweise. Die echte Hitzeschlacht folgte auf der abschließenden Halbmarathon-Strecke. Der verwinkelte, hügelige Kurs kostete massive Körner, doch die Zuschauer mobilisierten neue Kräfte. Auf der finalen Laufrunde sorgte ein plötzliches Gewitter mit Platzregen für eine willkommene Abkühlung und den entscheidenden Energieschub für den Zielsprint. Letztlich konnte sich die TSV Starterin den 14 Platz in ihrer Altersklasse sichern. Nach dem gesundheitlich schwierigen Winter zeigte sich die Sportlerin im Ziel hochzufrieden. Das gelungene Finish dient nun als perfekte Motivationsspritze für die kommenden Wettkämpfe der Saison. Erfolgreiche Europacup-Wochen in Polen: Harburger Triathleten überzeugen im Osten Die internationale Europacup-Serie führte die beiden Nachwuchsathleten Chiara Göttler und Luis Rühl nach Polen. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld stellten beide ihre Form unter Beweis und machten mit überzeugenden Leistungen auf sich aufmerksam. In Olsztyn zeigte Chiara Göttler bereits beim Schwimmen eine starke Vorstellung. Nach einem Fehlstart musste das gesamte Feld neu ansetzen. Das sorgte für Hektik und harte Positionskämpfe im Wasser. Göttler behielt jedoch die Ruhe. Mit nur 15 Sekunden Rückstand auf die Führende und einem schnellen Wechsel positionierte sie sich direkt in der ersten Radgruppe. Beim abschließenden Lauf spielte sie ihre Stärke voll aus: Mit einer hervorragenden Laufzeit von 17:15 Minuten kämpfte sie sich bis auf den elften Platz nach vorne. Luis Rühl sicherte sich im selben Ort im packenden Männerrennen mit 74 Athleten trotz eines Sturzes den beachtlichen 23. Platz. Für den Harburger ging die Reise direkt weiter in die polnische Stadt Rzeszów, wo nur eine Woche später das nächste Europacup-Rennen anstand. Nach einem starken Schwimmen erreichte Rühl mit der Spitzengruppe die erste Wechselzone. Die erste Radgruppe verpasste er zwar knapp, behauptete sich danach aber gut in der Verfolgergruppe. Mit einem überzeugenden Fünf-Kilometer-Lauf finishte er schließlich auf dem 20. Platz. Damit sammelte Rühl erneut wichtige Punkte für das World-Cup-Ranking. Das erklärte Saisonziel für 2026 bleibt ein Platz unter den Top 250 weltweit. Die nächste Gelegenheit zur Punktejagd bietet sich bereits beim Europacup in Kitzbühel. Bericht: Jochen Rühl  

DTU Jugendcup in Forst 2026

am 22. Mai 2026
Harburger Triathlon-Nachwuchs trotzt der Kälte beim DTU Jugendcup in Forst Am vergangenen Sonntag verwandelte sich der Heidesee in Forst (Baden-Württemberg) wieder in das Epizentrum des deutschen Triathlon-Nachwuchses. Bei der 36. Auflage des Traditionsrennens machte der DTU Jugendcup für seine zweite Saisonstation Halt. Mitten im hochkarätigen Feld der bundesweit besten Talente zeigten auch die Starter des TSV Harburg starke Leistungen unter schwierigen Bedingungen. Bei einer frischen Wassertemperatur von 16,8 Grad und kühlen Lufttemperaturen wurde den Athleten auf der klassischen Sprintdistanz (750 m Schwimmen – 17,6 km Rad – 5 km Laufen) alles abverlangt. Für den TSV Harburg waren Giulia Göttler, Nina Mayer, Joel Westphal und Luca Schreitmüller am Start. Westphal feiert Sprint-Premiere in der Jugend A Den Auftakt aus Harburger Sicht machte das Rennen der männlichen Jugend A. Hier feierte Joel Westphal seine Premiere auf der Sprintdistanz. Er erlebte ein extrem hartes Schwimmen, bei dem er sich intensiv gegen die Konkurrenz durchkämpfen musste. Auf dem Rad lief es besser: Joel schaffte den Sprung in die dritte Radgruppe und leistete viel Führungsarbeit. Auf den abschließenden fünf Kilometern machten sich die Anstrengungen jedoch bemerkbar – das Laufen war schwer und die Distanz für ihn noch ungewohnt. Zu allem Überfluss kostete ihn ein kleines Missgeschick beim Wechsel (der Neoprenanzug lag nicht komplett in der Box) eine 10-sekündige Zeitstrafe was in dem engen Feld direkt einige Plätze ausmachte. Völlig erschöpft, aber glücklich überquerte er nach 54:50 Minuten auf dem 36. Platz von insgesamt 58 Startern die Ziellinie. Schreitmüller platziert sich trotz Verletzung gut Im Rennen der männlichen Junioren stand Luca Schreitmüller an der Startlinie am Heidesee. Nachdem das Feld extrem dicht aus dem Wasser kam, verpasste Luca nach einem guten ersten Wechsel die erste Radgruppe nur knapp. In der Verfolgergruppe fehlte jedoch die Zusammenarbeit, weshalb der starke Radfahrer viel Führungsarbeit übernehmen musste. Geplagt von einer Verletzung und Mittelfußschmerzen zeigte er auf der 5 km Strecke dennoch eine gute Laufleistung und biss sich durch. Nach 53:10 Minuten erreichte er auf dem 28. Platz von 43 Startern ein unter diesen Umständen absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Göttler und Mayer unter den Top 10 im gemeinsamen Damenrennen Den Abschluss machte das gemeinsame Rennen der weiblichen Jugend A und der Juniorinnen. Nina Mayer startete in der Jugend A mit einem starken Schwimmen sowie einem guten ersten Wechsel und stieg im vorderen Teil des Feldes aufs Rad. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe schaffte sie nach drei extrem anstrengenden Runden den Anschluss an die Spitzengruppe. Das harte Radfahren forderte beim abschließenden Lauf jedoch seinen Tribut: Nachdem Nina drei von vier Laufrunden auf einem hervorragenden vierten Platz gelegen hatte, konnte sie diesen auf den letzten Metern nicht ganz verteidigen. Sie finishte nach 58:18 Minuten auf dem 7. Platz von insgesamt 37 Starterinnen. Ihre Vereinskollegin Giulia Göttler erlebte bei den Juniorinnen ebenfalls ein echtes Kampfrennen: Sie musste sich bereits beim Schwimmen an den Bojen mächtig durchkämpfen und kam im Mittelfeld aus dem Wasser. Auf dem Rad wartete anschließend die harte Aufgabe, den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherzustellen. Das gelang ihr eindrucksvoll: Mit der zweitbesten Radzeit der Altersklasse arbeitete sie sich extrem stark nach vorne. Über die abschließenden fünf Kilometer Laufen ging dann zwar nicht mehr viel, am Ende stand für sie aber ein sehr guter 9. Platz von 26 Starterinnen mit einer Endzeit von 57:29 Minuten zu Buche. Gelungener Härtetest und Blick auf die DM Der TV Forst bewies als Ausrichter viel organisatorisches Geschick um allen Altersklassen bestmögliche Rennbedingungen zu bieten. Für das Team des TSV Harburg war die zweite Station des Jugendcups ein echter Härtetest, der zeigt, dass der heimische Nachwuchs auch bei schwierigen äußeren Bedingungen, Verletzungspech und nationaler Konkurrenz absolut dagegenhalten kann. Weiter geht es für die Harburger Talente am 14. Juni: Die nächste Station des Nachwuchscups führt sie nach Lübeck, wo im Rahmen des Rennens gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Bericht: Bianca Westphal

Junges Ligateam überzeugt in Weiden

am 14. Mai 2026
Nachwuchs des TSV Harburg gelingt starker Start in der Regionalliga Erfolgreicher Start in die neue Regionalligasaison für die Triathleten des TSV Harburg: Beim Auftaktwochenende in Weiden in der Oberpfalz überzeugten sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft mit starken Leistungen gegen die Konkurrenz aus ganz Bayern. Besonders bemerkenswert: In beiden Teams standen ausschließlich Athletinnen und Athleten aus der Jugend A beziehungsweise dem Juniorenbereich am Start. Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 16,5 Jahren stellte der TSV Harburg damit sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Die Damenmannschaft sicherte sich mit einer geschlossenen Teamleistung einen hervorragenden dritten Platz unter elf teilnehmenden Teams. Die Herren belegten als Aufsteiger aus der Bayernliga einen starken siebten Rang unter 14 Mannschaften. Am Vormittag absolvierte jeder Athlet zunächst einen Triathlon über die Supersprint-Distanz mit 330 Metern Schwimmen, 9,6 Kilometern Radfahren und 1,3 Kilometern Laufen. Die Einzelzeiten wurden addiert und ergaben die Startreihenfolge für die Mannschaftsverfolgung am Nachmittag. Dank starker Einzelergebnisse von Nina Mayer, Elisabeth Haupt, Julia Weiland und Nora Bots gingen die TSV-Damen als Zweitplatzierte in die Verfolgung. Auch die Herren mit Leo Österlein, Joel Westphal, David Wölfel, Simon Naschwitz und Max Schweinberger präsentierten sich überzeugend und starteten von Rang sechs aus in das zweite Rennen des Tages. Im Mannschaftswettbewerb zeigten die Harburger Damen insbesondere im Schwimmen eine starke Leistung. Den Rückstand auf die führende TSG Roth konnten sie von knapp zwei Minuten auf rund 30 Sekunden verkürzen. Gegen die erfahrene Mannschaft aus der fränkischen Triathlonhochburg war auf der Rad- und Laufstrecke jedoch kein Kraut gewachsen. Spannend entwickelte sich auch das Duell mit dem TV Planegg-Krailling. Die Oberbayern waren nur fünf Sekunden hinter den TSV-Damen ins Rennen gegangen. Beim Schwimmen bauten die Harburgerinnen ihren Vorsprung zunächst auf etwa eine halbe Minute aus und verteidigten diesen auch auf dem Rad. Erst auf den letzten Laufmetern mussten sie sich den laufstarken Konkurrentinnen geschlagen geben. „Mit dem Auftakt können wir sehr zufrieden sein. Unsere jungen Athletinnen und Athleten haben gezeigt, dass sie bereits auf diesem hohen Niveau mithalten können“, bilanzierte Trainer Jochen Rühl nach dem Wettkampf. Neben den Ligateams vertraten weitere Athleten die Farben des TSV Harburg erfolgreich in den Altersklassenrennen. Melek Erdogan und Levin Gentner belegten jeweils den zweiten Platz in der Jugend B. Diana Naschwitz wurde ebenfalls Zweite in ihrer Altersklasse, Anna Österlein belegte den 3. Altersklassenplatz. Nach dem gelungenen Saisonauftakt richtet sich der Blick nun auf den zweiten Regionalligawettkampf Ende Juni in Trebgast, bei dem eine klassische Sprintdistanz auf dem Programm steht. Bericht: Anja Weiland
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