Harburger Duo überzeugt beim Europacup

am 14. Mai 2026
Harburger Duo überzeugt beim Triathlon-Europacup in Caorle Beim Europacup der Triathleten im italienischen Caorle haben Chiara Göttler und Luis Rühl vom TSV Harburg am vergangenen Wochenende starke Leistungen gezeigt. In einem hochkarätig besetzten internationalen Elitefeld belegten beide jeweils den hervorragenden 19. Platz. Für beide Athleten ist es die erste Saison in der Eliteklasse. Chiara Göttler mit starker Konstanz Im Rennen der Elite-Frauen mit 47 Starterinnen zeigte Chiara Göttler eine taktisch kluge und sehr konstante Leistung. Nach einem kontrollierten Schwimmen über 750 Meter in 10:27 Minuten fand sie auf dem Rad eine gute Gruppe und hielt über die 19,4 Kilometer das Tempo hoch. Besonders im abschließenden Lauf konnte Chiara ihre Stärke erneut unter Beweis stellen. Mit einer starken Laufzeit von 18:17 Minuten behauptete sie sich in der hektischen Schlussphase und erreichte als 19. der Gesamtwertung das Ziel. Damit war sie zugleich drittbeste deutsche Starterin. Luis Rühl mit beeindruckender Aufholjagd Auch Luis Rühl zeigte in Caorle ein starkes Rennen. Nach dem Schwimmen in der Adria, das durch starken Wellengang erschwert wurde, kam er zunächst nicht optimal ins Rennen und stieg nach 11:39 Minuten aus dem Wasser. Auf dem Rad folgte dann jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Über die 19,4 Kilometer erzielte Luis mit 26:31 Minuten die drittbeste Radzeit des gesamten Feldes. Mit viel Druck auf dem Pedal schloss er zur zweiten Radgruppe auf und brachte sich damit in eine gute Ausgangsposition für den abschließenden Lauf. Auch dort zeigte er eine starke Leistung und absolvierte die 4,8 Kilometer in 16:01 Minuten. Am Ende belegte Luis Rang 19 unter 64 Startern und war ebenfalls drittbester Deutscher im Ziel. Weiter geht es in Polen Nach dem gelungenen Auftritt in Caorle bleibt für die beiden TSV-Athleten nur wenig Zeit zum Durchatmen. Bereits am 23. Mai 2026 steht der nächste Europacup im polnischen Olsztyn auf dem Programm. Dort wollen Chiara Göttler und Luis Rühl erneut angreifen. Bericht: Christine Rühl

Ehrung für Jochen Rühl

am 1. Mai 2026
Höchste Anerkennung für Jochen Rühl – ein Erfolg für die gesamte Triathlon-Abteilung des TSV Harburg Ein besonderer Moment für Jochen Rühl und für den TSV Harburg Triathlon: In der Münchner Residenz wurde Jochen von Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt sein jahrzehntelanges Wirken als sportlicher Leiter und prägende Persönlichkeit des Triathlonsports in Harburg. Unter seiner Mitgestaltung hat sich die Triathlon-Abteilung des TSV Harburg zu einer festen Größe in der bayerischen und deutschen Sportlandschaft entwickelt – mit erfolgreicher Nachwuchsarbeit, starken Mannschaftsleistungen und Athletinnen und Athleten, die ihren Weg bis in höchste Leistungsebenen gefunden haben. Gleichzeitig steht diese Auszeichnung auch für die besondere Zusammenarbeit innerhalb unserer Abteilung. Training, Wettkämpfe, Ligaeinsätze, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen gelingen nur, weil viele Zahnräder ineinandergreifen: Trainerteam, Athletinnen und Athleten, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern, Organisationsteam und Unterstützer arbeiten mit großer Leidenschaft Hand in Hand. Jochen hat diese gemeinsame Entwicklung über viele Jahre entscheidend geprägt – mit Erfahrung, Weitblick und dem Anspruch, Menschen zusammenzubringen und sportliche Ziele gemeinsam zu erreichen. Helmut König (Abteilungsleiter Triathlon) und die gesamte Triathlon-Abteilung gratulieren Jochen Rühl von Herzen zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung. Sie ist eine große persönliche Anerkennung – und zugleich ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt, die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Erfolg der Triathlon-Abteilung des TSV Harburg.  

DTU Saisonauftakt in Halle

am 28. April 2026
Starker Saisonauftakt für den Triathlon-Nachwuchs Beim ersten DTU-Jugendcup der Saison in Halle an der Saale (25./26. April) präsentierten sich die Triathletinnen und Triathleten des TSV Harburg in starker Frühform und sorgten für einen gelungenen Auftakt ins Wettkampfjahr. Bei guten äußeren Bedingungen nutzten die Nachwuchsathletinnen und -athleten die Gelegenheit, sich früh in der Saison mit Deutschlands Spitze zu messen. Für den lokalen Verein gingen in der Jugend A Nina Mayer und Joel Westphal an den Start, bei den Juniorinnen und Junioren traten Giulia Göttler und Luca Schreitmüller an. Der Wettkampf begann am Samstag mit einem 800-Meter-Schwimmen in der Robert-Koch-Schwimmhalle. Am Sonntag folgten ein 21 Kilometer langes Einzelzeitfahren, sowie ein abschließender 5-Kilometer-Lauf. Göttler knapp an EM-Norm vorbei Für Giulia Göttler stand die Norm für die Europameisterschaft im Fokus. Mit einer Schwimmzeit von 10:18 Minuten verfehlte sie die geforderte Marke nur um drei Sekunden. Auf dem Rad zeigte sie eine solide Leistung, ehe sie im abschließenden Lauf mit einer starken Performance überzeugte. Am Ende belegte Göttler einen guten sechsten Platz – ein vielversprechender Start in die Saison. Mayer mit Bestzeit im Wasser Nina Mayer zeigte sich vor allem im Schwimmen stark und stellte mit einer neuen Bestzeit ihre Fortschritte unter Beweis. Besonders die Verbesserungen in der Technik machten sich bemerkbar. Auf dem Rad musste sie jedoch Zeit einbüßen, während sie im abschließenden Lauf erneut solide auftreten konnte. Insgesamt belegte sie Rang acht. Schreitmüller mit klarer Leistungssteigerung Auch Luca Schreitmüller konnte sich steigern: Über die 800 Meter im Schwimmen verbesserte er sich um 18 Sekunden auf 10:42 Minuten. Am zweiten Wettkampftag zeigte er eine konstante Leistung auf dem Rad sowie einen überzeugenden Lauf in 16:52 Minuten. Im stark besetzten Feld erreichte er einen sehr guten 23. Platz. Westphal meistert neue Distanzen Joel Westphal hatte mit den neuen Distanzen zunächst zu kämpfen und ging entsprechend nervös ins Rennen. Beim Schwimmen blieb er mit 10:18 Minuten unter seinen Möglichkeiten. Am Sonntag zeigte er jedoch eine solide Radleistung auf der im Vergleich zum Vorjahr dreifachen Distanz. Den abschließenden Lauf absolvierte er im Mittelfeld und belegte am Ende Platz 33 von 59 Startern und möchte auf dieser Leistung aufbauen. Für die jungen Athleten war es ein rundum erfolgreiches Wochenende mit starken Platzierungen und vielen positiven Entwicklungen. Bereits am 17. Mai steht mit dem Wettkampf in Forst (Baden-Württemberg) die nächste Herausforderung auf dem Programm. Text: Göttler/Schreitmüller

Liga 2026

am 14. März 2026
TSV Harburg in den Startlöchern für die neue Ligasaison Damen- wie auch Herrenmannschaft sind bereit für die höchste bayerische Triathlonliga. Harburg – Die neue Triathlonsaison steht vor der Tür und beim TSV Harburg laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft gehen in der Saison 2026 in der höchsten bayerischen Triathlonliga an den Start und wollen dort mit starken Leistungen überzeugen. Für die Herren des TSV wird es bereits die vierte Ligasaison seit dem Neubeginn der Mannschaft im Jahr 2023. Das Damenteam, das erst 2024 neu gegründet wurde, steht vor seiner dritten Saison im Ligabetrieb. Beide Teams gehen mit viel Motivation und einem gut aufgestellten Kader in die kommenden Wettkämpfe. Traditionell trafen sich die Athletinnen und Athleten Anfang März zu einem gemeinsamen Trainingstag, um sich gezielt auf die Saison vorzubereiten. Am Vormittag stand unter der Leitung von Trainer Jochen Rühl ein intensives Schwimmtraining auf dem Programm, bei dem vor allem ligaspezifische Inhalte trainiert wurden. Am Nachmittag folgte eine schweißtreibende Einheit aus dem Bereich „Hyrox“. Diese Trainingsform kombiniert funktionelle Kraftübungen mit Ausdauerbelastungen und erfreut sich aktuell großer Beliebtheit im Ausdauersport. Unterstützt wurde die Einheit von Markus Probst vom Gym MAPROFIT in Wemding, der den Athletinnen und Athleten ein abwechslungsreiches und forderndes Programm zusammengestellt hatte. In der Regionalliga warten insgesamt fünf Wettkämpfe auf die Teams. Der Auftakt erfolgt am 9. Mai beim Triathlon in Weiden in der Oberpfalz. Dort steht am Vormittag zunächst ein Supersprint auf dem Programm, ehe am Nachmittag eine Mannschaftsverfolgung ausgetragen wird. Ende Juni geht es weiter mit einem Sprinttriathlon in Trebgast. Mitte Juli folgt ein intensives Wettkampfwochenende in Hof: Am 11. Juli wird dort ein Staffelwettkampf ausgetragen, bevor am 12. Juli eine Kurzdistanz auf dem Programm steht. Den Abschluss der Ligasaison bildet am 26. Juli der Sprinttriathlon in Schongau. „Wir sind für die kommende Saison gut gerüstet. In beiden Mannschaften setzen wir überwiegend auf Athletinnen und Athleten aus den eigenen Reihen, die mit großem Engagement trainieren. Ergänzt werden unsere Teams durch einige gezielte Neuverpflichtungen, die die Liga-Kader zusätzlich verstärken.“, so Trainer Jochen Rühl. Die jüngeren Athletinnen und Athleten reisen Anfang April ins italienische Cesenatico in der Emilia- Romagna, wo sie sich in einem Trainingslager den letzten Feinschliff für die bevorstehende Saison holen wollen. Damit ist alles angerichtet für eine spannende Triathlonsaison, in der der TSV Harburg erneut auf höchstem bayerischem Niveau vertreten sein wird. Bericht: Anja Weiland

Weihnachtsschwimmen 2025

am 8. Januar 2026
Jugend überzeugt beim 27. Weihnachtsschwimmen der Harburger Triathleten Traditionell findet zwischen den Jahren das Harburger Weihnachtsschwimmen statt. Im Harburger Hallenbad können die Strecken 100m und 400m absolviert werden. Für Spannung war in diesem Jahr besonders gesorgt, trafen doch mittlerweile Athleten aus dem Nationalkader (Nina Mayer, Luis Rühl) auf Athleten aus dem Landeskader (Joel Westphal, Luca Schreitmüller) und aus den Regionalliga-Teams. Die weiteste Anreise (aus Coburg) nahm dabei David Wölfel auf sich, der in der Saison 2026 für das Regionalliga-Team der Harburger starten wird. So viel kann vorweggenommen werden: Auch heuer kam es zu spannenden Duellen und vielen neuen persönlichen Bestzeiten. Als Erstes fanden die Rennen über die kürzere Distanz statt – schon hier zeigte sich die hervorragende Arbeit von Jugendwart Robert Rieger und seinem Team. Angefeuert von den vielen Zuschauern in der Halle, absolvierten viele Kinder ihren ersten Schwimmwettkampf und hatten strahlende Augen, als sie aus dem Becken stiegen. In der Damen-Konkurrenz lieferten sich Julia Weiland (1:07:31 min) und Nina Mayer (1:07:74 min) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg, während Svenja Bauer (1:12:89 min) und Elisabeth Haupt (1:13:95 min) um den dritten Platz kämpften. Auf den weiteren Plätzen folgten Laura Rieger, Louisa Wagenknecht, Laura Reinsch und Diana Naschwitz. Bei den Männern konnte sich Luis Rühl (59:13 Sek.) vor dem vollkommen überzeugenden Simon Naschwitz (59:95 Sek.) durchsetzen. Den dritten Platz sicherte sich Luca Schreitmüller, gefolgt von Joel Westphal, David Wölfel und Newcomer Leo Österlein. Nach einer kurzen Pause standen dann die 400 Meter Freistil auf dem Programm. Bei den Mädchen konnte Nina Mayer dieses Mal den Spieß umdrehen. In einer Zeit von 5:08 min siegte sie vor Julia Weiland (5:09 min) und Svenja Bauer (5:48 min). Auf weiteren Plätzen folgten Elisabeth Haupt, Diana Naschwitz und Melek Erdogan. Bei den Männern gab es heuer ein Novum: Gleich drei Schwimmer blieben unter der magischen Marke von fünf Minuten. Den Sieg sicherte sich Luis Rühl in 4:24 min; der Perspektivkader-Athlet konnte seine Bestzeit aus dem Vorjahr nochmals nach unten drücken. Ein perfektes Rennen lieferten auch Joel Westphal (4:46 min) auf dem 2. Platz und Simon Naschwitz (4:59 min) mit Platz drei. Beide verbesserten ihre bestehende Bestzeit um über 20 Sekunden. Auf den Plätzen folgten Luca Schreitmüller, Leo Österlein und David Wölfel. In den jüngeren Jahrgängen konnten auch Levin Gentner und Quinn Ellrich deutliche Leistungssteigerungen verzeichnen. Ergebnisse 100m Ergebnisse 400m Insgesamt zeigte sich das Organisationsteam um Jochen Rühl sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Nach der Siegerehrung ließen die Harburger Triathleten das sehr erfolgreiche Jahr beim gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.      
crossmenu