Jugend-Europacup in Bled

am 30. September 2025
Saisonabschluss für Giulia Göttler beim Jugend-Europacup in Bled Giulia Göttler vom TSV Harburg beendete ihre Saison mit einem bemerkenswerten Auftritt: Beim Jugend-Europacup im slowenischen Bled erreichte die Triathletin in einem stark besetzten Starterfeld den 18. Platz. Für die 17-jährige war es das letzte internationale Rennen der Saison in dem sie sich noch einmal mit der internationalen Konkurrenz messen durfte. Nominierung durch Bundestrainer Aufgrund ihrer konstanten guten Leistungen über die gesamte Saison in DTU-CUP wurde Göttler vom Bundestrainer Frank Heimerdinger für den Start nominiert – eine verdiente Anerkennung ihrer Entwicklung. Der Wettkampf am 6. September führte die Athletinnen über 380 Metern Schwimmen, 9,9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Rund 40 Starterinnen aus ganz Europa gingen in Bled an den Start. Eingebettet in die malerische Kulisse des Bleder Sees zählt der Wettkampf seit Jahren zu den Höhepunkten der Jugend-Europacup-Serie. Trotz des großen Gedränges im Schwimmfeld behauptete sich die junge Athletin sehr gut und konnte in einer aussichtsreichen Position aus dem Wasser steigen. Auf der technisch anspruchsvollen Radstrecke mit ihren steilen Anstiegen, die den Teilnehmerinnen alles abverlangte, schaffte sie zunächst den Sprung in die erste Radgruppe. In der dritten Runde musste Giulia am Berg allerdings abreißen lassen und verlor den Kontakt zur Spitze. Damit war keine ideale Ausgangsposition für den finalen Lauf gegeben. Trotzdem zeigte sie über die abschließenden 2,5 Kilometer eine starke kämpferische Leistung. Mit einem beherzten Lauf konnte sie noch Athletinnen aus der früheren Führungsgruppe einholen und sich so Platz 18 sichern – in einem internationalen Feld ein beachtliches Ergebnis. Mit dem Rennen in Bled endete für Giulia Göttler eine erfolgreiche Saison. Nach einer kurzen wohlverdienten Sommerpause hat sie bereits wieder mit dem Training für die nächste Saison am Stützpunkt in Nürnberg begonnen. Giulia meinte nach dem Rennen glücklich: „Ein sehr anspruchsvolles Rennen, aber der schönste Ort, an dem ich je einen Wettkampf absolvieren durfte.‘“

Jugend Europameisterschaft in Kitzbühel

am 23. September 2025
Internationales Debüt für Nina Mayer vom TSV Harburg Kitzbühel. Ein ganz besonderes Erlebnis durfte die junge Triathletin Nina Mayer vom TSV Harburg, Jahrgang 2009, Anfang September feiern: Nach ihrem starken vierten Platz in der Gesamtwertung der DTU-Cup-Serie, deren Finale bei der Deutschen Meisterschaft am Rothsee ausgetragen wurde, qualifizierte sie sich für die Jugendeuropameisterschaft in Kitzbühel. Gemeinsam mit drei weiteren Mädchen und drei Jungen aus Deutschland sowie zwei Trainern reiste sie vom 11. bis 14. September 2025 nach Österreich, um sich erstmals auf internationaler Bühne zu messen. Am Donnerstagabend wurde die Veranstaltung mit einer feierlichen Eröffnungsfeier eingeläutet. Höhepunkt war die Nationenparade, bei der die Athletinnen und Athleten aller Länder durch die Kitzbüheler Innenstadt bis in den Stadtpark einzogen. Dort wurden die Teams offiziell begrüßt, begleitet von musikalischen Darbietungen, Reden und einem Auftritt des örtlichen Trachtenvereins. Schon dieser Auftakt war für Nina ein beeindruckendes Erlebnis. Am Freitag um 11 Uhr fiel schließlich der Startschuss für Ninas ersten großen internationalen Wettkampf. Insgesamt waren 90 Mädchen aus ganz Europa gemeldet, die in drei Läufen mit jeweils 30 Athletinnen gegeneinander antraten. Nina erwischte dabei ein besonders starkes Rennen, in dem überwiegend ältere Starterinnen des Jahrgangs 2008 vertreten waren. Über 500 Meter Schwimmen, 11,2 Kilometer Radfahren und 3 Kilometer Laufen zeigte Nina großen Kampfgeist. Nach einem starken Schwimmen konnte sie sich nach dem Radfahren im ersten Drittel des Feldes behaupten. Lediglich beim abschließenden Laufen musste Mayer ihrer Anstrengung Tribut zollen. Dennoch erreichte Nina Platz 20 in ihrem Lauf und qualifizierte sich damit für das B-Finale am nächsten Tag. Bemerkenswert: In ihrem Vorlauf startete auch die spätere Europameisterin – ein Beweis für das hohe Niveau. Am Samstagmorgen stand das B-Finale auf dem Programm: kürzere Distanzen mit 250 Metern Schwimmen, 9 Kilometern Radfahren und 2,2 Kilometern Laufen. Das Schwimmen gestaltete sich in dem leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Feld besonders hart. Nach einem turbulenten Start an den Bojen konnte Nina erneut ihre Radstärke ausspielen und sich taktisch klug etwas Kräfte für das Laufen aufsparen. Zwar fehlte am Ende noch etwas die gewohnte Laufleistung, doch mit Platz 56 in der Gesamtwertung und Rang 19 in ihrem Jahrgang 2009 zeigte Mayer eine mehr als solide Vorstellung. Besonders bemerkenswert: Dass Nina bereits im ersten Jahr der Jugend A auf internationaler Bühne starten durfte, ist eine Seltenheit. Durch die Teilnahme an der Europameisterschaft hat sie sich zudem die Möglichkeit eröffnet, sich im kommenden Jahr für die Youth Olympic Games 2026 in Dakar zu qualifizieren – ein Traum vieler Nachwuchstalente. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Es war meine erste internationale Erfahrung, und es ist schon nochmal ein großer Unterschied zu nationalen Rennen. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und freue mich jetzt umso mehr auf weitere internationale Starts“, so Nina Mayer nach dem Wettkampf. Bericht: Jürgen Mayer

Hannover Triathlon 2025

am 12. September 2025
Hannover Triathlon 2025 – Olympische Distanz Ein starker Auftritt von Andi Reinke: Beim Hannover Triathlon über die Olympische Distanz erkämpfte sich der Athlet den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Rund 2000 Starter waren über den Tag verteilt angetreten – und die Landeshauptstadt zeigte sich einmal mehr als perfekte Bühne für den Triathlonsport. Stimmung & Kulisse Tausende Zuschauer säumten die Strecke, Trommeln und Musik sorgten für Gänsehaut-Momente. Dazu passte das Wetter: angenehm, fair – ideale Bedingungen für schnelle Beine und klare Köpfe. Schwimmen Der Maschsee empfing die Athleten zunächst mit trübem Wasser und dichtem Algenbewuchs. Kein leichter Start, doch Reinke fand schnell seinen Rhythmus und stieg mit einer respektablen Zeit aus dem Wasser – ein erstes Ausrufezeichen. Wechselzone Der Wechsel verlief reibungslos. Kaum Wartezeit, keine Hektik – Effizienz pur. Radfahren Auf dem Rad zeigte Reinke seine Klasse: Mit fast 40 km/h im Schnitt hielt er das Tempo hoch, ohne ins Risiko zu gehen. Konzentriert, kontrolliert, kraftvoll – eine Fahrt, die die Basis für das starke Endergebnis legte. Laufen Beim abschließenden Lauf um den Maschsee hatte Reinke noch Reserven. Locker und dennoch entschlossen zog er die letzten Kilometer durch, genoss die Stimmung und brachte das Rennen mit sichtbarer Freude ins Ziel. Fazit Eine Veranstaltung, die Maßstäbe setzte: top organisiert, getragen von unzähligen Helfern und jubelnden Fans. Besten Dank dafür an alle Beteiligten. Und ein Athlet, der mit Leistung, Taktik und Kampfgeist überzeugte. Platz zwei in der Altersklasse – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und Lust auf mehr macht Bericht: Andi Reinke

Die Finals 2025 in Dresden

am 6. August 2025
Joel Westphal ist Deutscher Mannschaftsmeister Jugend B Vom 31.07. – 03.08.2025 fanden „Die Finals 2025“ in Dresden statt. Bei dieser Großveranstaltung trafen sich rund 3.500 Athleten und Athletinnen um in 20 Sportarten um 133 Deutsche Meistertitel zu kämpfen. Die Triathlon-Wettkämpfe führten auf dem Rad entlang der Elbe, gelaufen wurde durch die barocke Altstadtkulisse mit Frauenkirche und Semperoper. Der Zieleinlauf befand sich am Theaterplatz. Vom TSV Harburg starteten die Schwestern Chiara und Giulia Göttler, Luis Rühl und Joel Westphal. Den Auftakt machte Giulia Göttler am Donnerstag. Mit Zweitstartrecht ging sie für das Team des TV 1848 Erlangen im Staffelformat Mixed Relay an den Start. Giulia startete als erste des Teams. Das Schwimmen über 340 Meter in der Elbe brachte aufgrund der Strömung einige Herausforderungen mit sich. Die 7,8 Kilometer auf dem Rad und der abschließende Lauf über 1,35 Kilometer verlief reibungslos und sie konnte auf Platz 7 an den zweiten der vier Starter übergeben. Am Ende belegte das Team mit Giulia Göttler, Johannes Bader, Matylda Jozwiak und Robert Gould Platz 10 in einer Gesamtzeit von 1:20:39 Stunden. Am Samstagmorgen gingen 71 Athleten der männlichen Jugend B an den Start (14 – 15 Jahre). Joel Westphal hatte bereits beim Schwimmen über 400 Meter im engen Feld zu kämpfen und kam nur als 36. aus dem Wasser. Doch der Harburger bewies Kämpferherz: Auf dem Rad arbeitete er sich mit einer starken Leistung über die 9 km bis in die zweite Gruppe vor. Nach dem zweiten Wechsel auf Platz 26 liegend, zeigte er mentale Stärke auf der abschließenden 2,5-Kilometer-Laufstrecke. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt kam er nach 30:22 Minuten als 18. ins Ziel – und wurde damit drittbester bayerischer Athlet. Gemeinsam mit Alexander Tresselt (Schongau) und Lando Spielberger (Hersbruck) holte er in der Landeswertung den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters für Bayern (Gesamtzeit: 1:29:15 Std.). Silber und Bronze gingen an die Teams aus Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. Anschließend ging Chiara Göttler bei der Frauen-Elite an den Start. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter kam sie im Mittelfeld der 55 Starterinnen aus dem Wasser. Durch ein bisschen Pech verpasste sie die große Verfolgergruppe und musste die 20 km mit einer weiteren Starterin sehr kräftezehrend zu zweit fahren. Beim Laufen zeigte sie ihre Stärke. Der Abstand nach vorne war aber zu groß. Sie lief die 5 km in 15:09 Minuten und beendete das Rennen nach 1:01:06 auf Rang 35 (U23 - Platz 22). Luis Rühl ging am Sonntag in der Herren-Elite für das Bundesligateam DSW12 Darmstadt ins Rennen. Auch Luis war mit seinem Schwimmen nicht zufrieden. Er kam auf Rang 27 von 70 Startern aus dem Wasser. Auf dem Radkurs zeigte er über die 20 km seine Stärke und konnte mit weiteren Startern auf die nächste Gruppe auffahren. Mit etwas schweren Beinen startete auf er auf die 5 km lange Laufstrecke. Nach der ersten Runde lief es flüssiger und er erreichte nach 52:19 Minuten auf Rang 19 der Deutschen Elite das Ziel (U23 – Platz 11). Mit seinem Bundesligateam freute er sich über Platz 3 der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 1. Bundesliga. Bericht: Bianca Westphal
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