Liga 2026

am 14. März 2026
TSV Harburg in den Startlöchern für die neue Ligasaison Damen- wie auch Herrenmannschaft sind bereit für die höchste bayerische Triathlonliga. Harburg – Die neue Triathlonsaison steht vor der Tür und beim TSV Harburg laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft gehen in der Saison 2026 in der höchsten bayerischen Triathlonliga an den Start und wollen dort mit starken Leistungen überzeugen. Für die Herren des TSV wird es bereits die vierte Ligasaison seit dem Neubeginn der Mannschaft im Jahr 2023. Das Damenteam, das erst 2024 neu gegründet wurde, steht vor seiner dritten Saison im Ligabetrieb. Beide Teams gehen mit viel Motivation und einem gut aufgestellten Kader in die kommenden Wettkämpfe. Traditionell trafen sich die Athletinnen und Athleten Anfang März zu einem gemeinsamen Trainingstag, um sich gezielt auf die Saison vorzubereiten. Am Vormittag stand unter der Leitung von Trainer Jochen Rühl ein intensives Schwimmtraining auf dem Programm, bei dem vor allem ligaspezifische Inhalte trainiert wurden. Am Nachmittag folgte eine schweißtreibende Einheit aus dem Bereich „Hyrox“. Diese Trainingsform kombiniert funktionelle Kraftübungen mit Ausdauerbelastungen und erfreut sich aktuell großer Beliebtheit im Ausdauersport. Unterstützt wurde die Einheit von Markus Probst vom Gym MAPROFIT in Wemding, der den Athletinnen und Athleten ein abwechslungsreiches und forderndes Programm zusammengestellt hatte. In der Regionalliga warten insgesamt fünf Wettkämpfe auf die Teams. Der Auftakt erfolgt am 9. Mai beim Triathlon in Weiden in der Oberpfalz. Dort steht am Vormittag zunächst ein Supersprint auf dem Programm, ehe am Nachmittag eine Mannschaftsverfolgung ausgetragen wird. Ende Juni geht es weiter mit einem Sprinttriathlon in Trebgast. Mitte Juli folgt ein intensives Wettkampfwochenende in Hof: Am 11. Juli wird dort ein Staffelwettkampf ausgetragen, bevor am 12. Juli eine Kurzdistanz auf dem Programm steht. Den Abschluss der Ligasaison bildet am 26. Juli der Sprinttriathlon in Schongau. „Wir sind für die kommende Saison gut gerüstet. In beiden Mannschaften setzen wir überwiegend auf Athletinnen und Athleten aus den eigenen Reihen, die mit großem Engagement trainieren. Ergänzt werden unsere Teams durch einige gezielte Neuverpflichtungen, die die Liga-Kader zusätzlich verstärken.“, so Trainer Jochen Rühl. Die jüngeren Athletinnen und Athleten reisen Anfang April ins italienische Cesenatico in der Emilia- Romagna, wo sie sich in einem Trainingslager den letzten Feinschliff für die bevorstehende Saison holen wollen. Damit ist alles angerichtet für eine spannende Triathlonsaison, in der der TSV Harburg erneut auf höchstem bayerischem Niveau vertreten sein wird. Bericht: Anja Weiland

Weihnachtsschwimmen 2025

am 8. Januar 2026
Jugend überzeugt beim 27. Weihnachtsschwimmen der Harburger Triathleten Traditionell findet zwischen den Jahren das Harburger Weihnachtsschwimmen statt. Im Harburger Hallenbad können die Strecken 100m und 400m absolviert werden. Für Spannung war in diesem Jahr besonders gesorgt, trafen doch mittlerweile Athleten aus dem Nationalkader (Nina Mayer, Luis Rühl) auf Athleten aus dem Landeskader (Joel Westphal, Luca Schreitmüller) und aus den Regionalliga-Teams. Die weiteste Anreise (aus Coburg) nahm dabei David Wölfel auf sich, der in der Saison 2026 für das Regionalliga-Team der Harburger starten wird. So viel kann vorweggenommen werden: Auch heuer kam es zu spannenden Duellen und vielen neuen persönlichen Bestzeiten. Als Erstes fanden die Rennen über die kürzere Distanz statt – schon hier zeigte sich die hervorragende Arbeit von Jugendwart Robert Rieger und seinem Team. Angefeuert von den vielen Zuschauern in der Halle, absolvierten viele Kinder ihren ersten Schwimmwettkampf und hatten strahlende Augen, als sie aus dem Becken stiegen. In der Damen-Konkurrenz lieferten sich Julia Weiland (1:07:31 min) und Nina Mayer (1:07:74 min) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg, während Svenja Bauer (1:12:89 min) und Elisabeth Haupt (1:13:95 min) um den dritten Platz kämpften. Auf den weiteren Plätzen folgten Laura Rieger, Louisa Wagenknecht, Laura Reinsch und Diana Naschwitz. Bei den Männern konnte sich Luis Rühl (59:13 Sek.) vor dem vollkommen überzeugenden Simon Naschwitz (59:95 Sek.) durchsetzen. Den dritten Platz sicherte sich Luca Schreitmüller, gefolgt von Joel Westphal, David Wölfel und Newcomer Leo Österlein. Nach einer kurzen Pause standen dann die 400 Meter Freistil auf dem Programm. Bei den Mädchen konnte Nina Mayer dieses Mal den Spieß umdrehen. In einer Zeit von 5:08 min siegte sie vor Julia Weiland (5:09 min) und Svenja Bauer (5:48 min). Auf weiteren Plätzen folgten Elisabeth Haupt, Diana Naschwitz und Melek Erdogan. Bei den Männern gab es heuer ein Novum: Gleich drei Schwimmer blieben unter der magischen Marke von fünf Minuten. Den Sieg sicherte sich Luis Rühl in 4:24 min; der Perspektivkader-Athlet konnte seine Bestzeit aus dem Vorjahr nochmals nach unten drücken. Ein perfektes Rennen lieferten auch Joel Westphal (4:46 min) auf dem 2. Platz und Simon Naschwitz (4:59 min) mit Platz drei. Beide verbesserten ihre bestehende Bestzeit um über 20 Sekunden. Auf den Plätzen folgten Luca Schreitmüller, Leo Österlein und David Wölfel. In den jüngeren Jahrgängen konnten auch Levin Gentner und Quinn Ellrich deutliche Leistungssteigerungen verzeichnen. Ergebnisse 100m Ergebnisse 400m Insgesamt zeigte sich das Organisationsteam um Jochen Rühl sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Nach der Siegerehrung ließen die Harburger Triathleten das sehr erfolgreiche Jahr beim gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.      

Jedermannlauf 2025 in Harburg

am 4. Dezember 2025
4. Lauf der Jedermann-Laufserie der LG Donau-Ries in Harburg Am Sonntag (30.11.2025) wurde der vierte Lauf der Jedermann-Laufserie der LG Donau-Ries in Harburg ausgetragen. Die Witterung war nasskalt und nebelig, die anspruchsvolle Strecke stellenweise matschig. Dennoch nahmen wieder zahlreiche Sportlerinnen und Sportler an dem beliebten Laufevent teil. Kurzstrecke Auf der rund drei Kilometer langen Kurzstrecke starteten 121 Schülerinnen, Schüler und Jugendliche.  Joel Westphal (TSV Harburg) sicherte sich bei den Jungen in 12:24 Minuten erneut den Sieg. Zweiter wurde Fabian Lechner (VSC Donauwörth) in 12:38 Minuten, Dritter Jonathan Federle (TSV Rain) in 13:22 Minuten. Bei den Mädchen gewann Ida Fischer (TSV Rain) in 14:19 Minuten. Auf Platz zwei folgte Viktoria Zajitschek (VSC Donauwörth) in 14:35 Minuten, Dritte wurde Lena Sitta (TSV Oettingen) in 14:40 Minuten. Walking Auch die 7km lange Walking Strecke wurde gerne angenommen und 32 Walkerinnen und Walker machten sich auf die Karabrunde. Hauptlauf 309 Läuferinnen und Läufer nahmen am Hauptlauf über mehr als zehn Kilometer teil. Den Sieg bei den Frauen holte sich Lena Humburger (VSC Donauwörth) in 40:44 Minuten. Zweite wurde Pia Schweitzer (TSC Dinkelsbühl) in 41:34 Minuten, Dritte Theresa Griesbach (LG Warching) in 42:15 Minuten. Bei den Männern gewann Manuel Leinfelder (LG Warching) in 37:10 Minuten.Auf Rang zwei folgte Sufiyaan Ashaaloo (TSV Oettingen) in 37:59 Minuten. Jonas Gansmeier-Döbler (VSC Donauwörth) erreichte ebenfalls 37:59 Minuten und wurde Dritter. Fazit Insgesamt gab es einen erneuten Teilnehmerrekord auf der Karab in Harburg. Die gesamte Organisation des Laufs, inklusive Absicherung der Strecke, erfolgte durch viele ehrenamtlichen Helfern des TSV Harburg unter der Leitung von Helmut König

26. Triathlon-Weltmeisterschaft in Australien

am 18. Oktober 2025
Starkes WM-Ergebnis: Luis Rühl wird 26. bei Triathlon-Weltmeisterschaft in Australien Wollongong, Gold Coast, Australien – Ein starker internationaler Auftritt für Luis Rühl: Der 19-jährige Athlet aus Deutschland belegte am 17. Oktober bei den Triathlon-Weltmeisterschaften an der australischen Wollongong einen hervorragenden 26. Platz in der Juniorenklasse – und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen in seinem letzten Rennen als Junior. Bereits Anfang Oktober flog der Harburger mit der deutschen Nationalmannschaft nach Australien, Wollongong liegt etwa 100km südlich von Sydney - damit sich die Athleten an die klimatischen Bedingungen und an die Zeitumstellung gewöhnen können. Triathlon gehört in Australien zu den Volkssportarten - entsprechend werden die Veranstaltungen zelebriert. Beginnend, einer WM würdig, mit dem Einmarsch der Nationen und der Vorstellung der Athleten. Neben dem Juniorenrennen werden auch in allen anderen Klassen die Weltbesten Triathleten gesucht Die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) verlangte den Teilnehmern bei sommerlichen Bedingungen alles ab. Rühl zeigte schon beim Schwimmen im Pazifik eine gute Leistung und konnte sich in die Spitzengruppe etablieren. Die wunderschöne (führt 4mal am Wahrzeichen von Wollongong vorbei) aber anspruchsvolle Radstrecke verlangte den Athleten alles ab und forderte ihren Tribut. Nach dem Radfahren wechselte er dann als 20. auf die Laufstrecke. Wie schnell das an der internationalen Spitze gelaufen wird, verdeutlicht die Laufzeit des französischen Siegers (Tristan Douche) von 14:58 min. Mit einer Laufzeit von 16:28 min konnte sich Luis Rühl im vorderen Drittel des Srarterfeldes platzieren. „Ich bin nicht gerade zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Rühl nach dem Zieleinlauf. „es war jetzt schon eine sehr lange Saison, die mental für mich nicht ganz einfach war. Aber hier in Australien bei einer Weltmeisterschaft am Start zu stehen – das fühlt sich richtig gut an, vor allem als Abschluss meiner Juniorenzeit.“ Rühl hatte sich durch einen 5. Platz bei der Europameisterschaft im Frühjahr für die WM qualifiziert. Trainiert wird er von seinem Heimtrainer Johnny Zipf, die unmittelbare WM-Vorbereitung lag zudem in den Händen von Bundestrainer Frank Heimerdinger. “Luis konnte mit Platz 26 nicht ganz an sein Ergebnis bei der Junioren-Europameisterschaft anknüpfen. Das zeigt,wie hoch das Leistungsvermögen insbesondere an der Spitze ist.” Mit dem Rennen in Australien endet Rühls Zeit in der Juniorenklasse – ab der kommenden Saison wird er in der U23-Kategorie und perspektivisch in der Eliteklasse starten. Die WM war damit nicht nur ein Abschluss, sondern zugleich ein Ausblick auf das, was sportlich noch kommen kann. Bericht: Christine Rühl

Jugend-Europacup in Bled

am 30. September 2025
Saisonabschluss für Giulia Göttler beim Jugend-Europacup in Bled Giulia Göttler vom TSV Harburg beendete ihre Saison mit einem bemerkenswerten Auftritt: Beim Jugend-Europacup im slowenischen Bled erreichte die Triathletin in einem stark besetzten Starterfeld den 18. Platz. Für die 17-jährige war es das letzte internationale Rennen der Saison in dem sie sich noch einmal mit der internationalen Konkurrenz messen durfte. Nominierung durch Bundestrainer Aufgrund ihrer konstanten guten Leistungen über die gesamte Saison in DTU-CUP wurde Göttler vom Bundestrainer Frank Heimerdinger für den Start nominiert – eine verdiente Anerkennung ihrer Entwicklung. Der Wettkampf am 6. September führte die Athletinnen über 380 Metern Schwimmen, 9,9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Rund 40 Starterinnen aus ganz Europa gingen in Bled an den Start. Eingebettet in die malerische Kulisse des Bleder Sees zählt der Wettkampf seit Jahren zu den Höhepunkten der Jugend-Europacup-Serie. Trotz des großen Gedränges im Schwimmfeld behauptete sich die junge Athletin sehr gut und konnte in einer aussichtsreichen Position aus dem Wasser steigen. Auf der technisch anspruchsvollen Radstrecke mit ihren steilen Anstiegen, die den Teilnehmerinnen alles abverlangte, schaffte sie zunächst den Sprung in die erste Radgruppe. In der dritten Runde musste Giulia am Berg allerdings abreißen lassen und verlor den Kontakt zur Spitze. Damit war keine ideale Ausgangsposition für den finalen Lauf gegeben. Trotzdem zeigte sie über die abschließenden 2,5 Kilometer eine starke kämpferische Leistung. Mit einem beherzten Lauf konnte sie noch Athletinnen aus der früheren Führungsgruppe einholen und sich so Platz 18 sichern – in einem internationalen Feld ein beachtliches Ergebnis. Mit dem Rennen in Bled endete für Giulia Göttler eine erfolgreiche Saison. Nach einer kurzen wohlverdienten Sommerpause hat sie bereits wieder mit dem Training für die nächste Saison am Stützpunkt in Nürnberg begonnen. Giulia meinte nach dem Rennen glücklich: „Ein sehr anspruchsvolles Rennen, aber der schönste Ort, an dem ich je einen Wettkampf absolvieren durfte.‘“
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