26. Triathlon-Weltmeisterschaft in Australien

am 18. Oktober 2025
Starkes WM-Ergebnis: Luis Rühl wird 26. bei Triathlon-Weltmeisterschaft in Australien Wollongong, Gold Coast, Australien – Ein starker internationaler Auftritt für Luis Rühl: Der 19-jährige Athlet aus Deutschland belegte am 17. Oktober bei den Triathlon-Weltmeisterschaften an der australischen Wollongong einen hervorragenden 26. Platz in der Juniorenklasse – und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen in seinem letzten Rennen als Junior. Bereits Anfang Oktober flog der Harburger mit der deutschen Nationalmannschaft nach Australien, Wollongong liegt etwa 100km südlich von Sydney - damit sich die Athleten an die klimatischen Bedingungen und an die Zeitumstellung gewöhnen können. Triathlon gehört in Australien zu den Volkssportarten - entsprechend werden die Veranstaltungen zelebriert. Beginnend, einer WM würdig, mit dem Einmarsch der Nationen und der Vorstellung der Athleten. Neben dem Juniorenrennen werden auch in allen anderen Klassen die Weltbesten Triathleten gesucht Die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) verlangte den Teilnehmern bei sommerlichen Bedingungen alles ab. Rühl zeigte schon beim Schwimmen im Pazifik eine gute Leistung und konnte sich in die Spitzengruppe etablieren. Die wunderschöne (führt 4mal am Wahrzeichen von Wollongong vorbei) aber anspruchsvolle Radstrecke verlangte den Athleten alles ab und forderte ihren Tribut. Nach dem Radfahren wechselte er dann als 20. auf die Laufstrecke. Wie schnell das an der internationalen Spitze gelaufen wird, verdeutlicht die Laufzeit des französischen Siegers (Tristan Douche) von 14:58 min. Mit einer Laufzeit von 16:28 min konnte sich Luis Rühl im vorderen Drittel des Srarterfeldes platzieren. „Ich bin nicht gerade zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Rühl nach dem Zieleinlauf. „es war jetzt schon eine sehr lange Saison, die mental für mich nicht ganz einfach war. Aber hier in Australien bei einer Weltmeisterschaft am Start zu stehen – das fühlt sich richtig gut an, vor allem als Abschluss meiner Juniorenzeit.“ Rühl hatte sich durch einen 5. Platz bei der Europameisterschaft im Frühjahr für die WM qualifiziert. Trainiert wird er von seinem Heimtrainer Johnny Zipf, die unmittelbare WM-Vorbereitung lag zudem in den Händen von Bundestrainer Frank Heimerdinger. “Luis konnte mit Platz 26 nicht ganz an sein Ergebnis bei der Junioren-Europameisterschaft anknüpfen. Das zeigt,wie hoch das Leistungsvermögen insbesondere an der Spitze ist.” Mit dem Rennen in Australien endet Rühls Zeit in der Juniorenklasse – ab der kommenden Saison wird er in der U23-Kategorie und perspektivisch in der Eliteklasse starten. Die WM war damit nicht nur ein Abschluss, sondern zugleich ein Ausblick auf das, was sportlich noch kommen kann. Bericht: Christine Rühl

Jugend-Europacup in Bled

am 30. September 2025
Saisonabschluss für Giulia Göttler beim Jugend-Europacup in Bled Giulia Göttler vom TSV Harburg beendete ihre Saison mit einem bemerkenswerten Auftritt: Beim Jugend-Europacup im slowenischen Bled erreichte die Triathletin in einem stark besetzten Starterfeld den 18. Platz. Für die 17-jährige war es das letzte internationale Rennen der Saison in dem sie sich noch einmal mit der internationalen Konkurrenz messen durfte. Nominierung durch Bundestrainer Aufgrund ihrer konstanten guten Leistungen über die gesamte Saison in DTU-CUP wurde Göttler vom Bundestrainer Frank Heimerdinger für den Start nominiert – eine verdiente Anerkennung ihrer Entwicklung. Der Wettkampf am 6. September führte die Athletinnen über 380 Metern Schwimmen, 9,9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Rund 40 Starterinnen aus ganz Europa gingen in Bled an den Start. Eingebettet in die malerische Kulisse des Bleder Sees zählt der Wettkampf seit Jahren zu den Höhepunkten der Jugend-Europacup-Serie. Trotz des großen Gedränges im Schwimmfeld behauptete sich die junge Athletin sehr gut und konnte in einer aussichtsreichen Position aus dem Wasser steigen. Auf der technisch anspruchsvollen Radstrecke mit ihren steilen Anstiegen, die den Teilnehmerinnen alles abverlangte, schaffte sie zunächst den Sprung in die erste Radgruppe. In der dritten Runde musste Giulia am Berg allerdings abreißen lassen und verlor den Kontakt zur Spitze. Damit war keine ideale Ausgangsposition für den finalen Lauf gegeben. Trotzdem zeigte sie über die abschließenden 2,5 Kilometer eine starke kämpferische Leistung. Mit einem beherzten Lauf konnte sie noch Athletinnen aus der früheren Führungsgruppe einholen und sich so Platz 18 sichern – in einem internationalen Feld ein beachtliches Ergebnis. Mit dem Rennen in Bled endete für Giulia Göttler eine erfolgreiche Saison. Nach einer kurzen wohlverdienten Sommerpause hat sie bereits wieder mit dem Training für die nächste Saison am Stützpunkt in Nürnberg begonnen. Giulia meinte nach dem Rennen glücklich: „Ein sehr anspruchsvolles Rennen, aber der schönste Ort, an dem ich je einen Wettkampf absolvieren durfte.‘“

Jugend Europameisterschaft in Kitzbühel

am 23. September 2025
Internationales Debüt für Nina Mayer vom TSV Harburg Kitzbühel. Ein ganz besonderes Erlebnis durfte die junge Triathletin Nina Mayer vom TSV Harburg, Jahrgang 2009, Anfang September feiern: Nach ihrem starken vierten Platz in der Gesamtwertung der DTU-Cup-Serie, deren Finale bei der Deutschen Meisterschaft am Rothsee ausgetragen wurde, qualifizierte sie sich für die Jugendeuropameisterschaft in Kitzbühel. Gemeinsam mit drei weiteren Mädchen und drei Jungen aus Deutschland sowie zwei Trainern reiste sie vom 11. bis 14. September 2025 nach Österreich, um sich erstmals auf internationaler Bühne zu messen. Am Donnerstagabend wurde die Veranstaltung mit einer feierlichen Eröffnungsfeier eingeläutet. Höhepunkt war die Nationenparade, bei der die Athletinnen und Athleten aller Länder durch die Kitzbüheler Innenstadt bis in den Stadtpark einzogen. Dort wurden die Teams offiziell begrüßt, begleitet von musikalischen Darbietungen, Reden und einem Auftritt des örtlichen Trachtenvereins. Schon dieser Auftakt war für Nina ein beeindruckendes Erlebnis. Am Freitag um 11 Uhr fiel schließlich der Startschuss für Ninas ersten großen internationalen Wettkampf. Insgesamt waren 90 Mädchen aus ganz Europa gemeldet, die in drei Läufen mit jeweils 30 Athletinnen gegeneinander antraten. Nina erwischte dabei ein besonders starkes Rennen, in dem überwiegend ältere Starterinnen des Jahrgangs 2008 vertreten waren. Über 500 Meter Schwimmen, 11,2 Kilometer Radfahren und 3 Kilometer Laufen zeigte Nina großen Kampfgeist. Nach einem starken Schwimmen konnte sie sich nach dem Radfahren im ersten Drittel des Feldes behaupten. Lediglich beim abschließenden Laufen musste Mayer ihrer Anstrengung Tribut zollen. Dennoch erreichte Nina Platz 20 in ihrem Lauf und qualifizierte sich damit für das B-Finale am nächsten Tag. Bemerkenswert: In ihrem Vorlauf startete auch die spätere Europameisterin – ein Beweis für das hohe Niveau. Am Samstagmorgen stand das B-Finale auf dem Programm: kürzere Distanzen mit 250 Metern Schwimmen, 9 Kilometern Radfahren und 2,2 Kilometern Laufen. Das Schwimmen gestaltete sich in dem leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Feld besonders hart. Nach einem turbulenten Start an den Bojen konnte Nina erneut ihre Radstärke ausspielen und sich taktisch klug etwas Kräfte für das Laufen aufsparen. Zwar fehlte am Ende noch etwas die gewohnte Laufleistung, doch mit Platz 56 in der Gesamtwertung und Rang 19 in ihrem Jahrgang 2009 zeigte Mayer eine mehr als solide Vorstellung. Besonders bemerkenswert: Dass Nina bereits im ersten Jahr der Jugend A auf internationaler Bühne starten durfte, ist eine Seltenheit. Durch die Teilnahme an der Europameisterschaft hat sie sich zudem die Möglichkeit eröffnet, sich im kommenden Jahr für die Youth Olympic Games 2026 in Dakar zu qualifizieren – ein Traum vieler Nachwuchstalente. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Es war meine erste internationale Erfahrung, und es ist schon nochmal ein großer Unterschied zu nationalen Rennen. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und freue mich jetzt umso mehr auf weitere internationale Starts“, so Nina Mayer nach dem Wettkampf. Bericht: Jürgen Mayer

Hannover Triathlon 2025

am 12. September 2025
Hannover Triathlon 2025 – Olympische Distanz Ein starker Auftritt von Andi Reinke: Beim Hannover Triathlon über die Olympische Distanz erkämpfte sich der Athlet den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Rund 2000 Starter waren über den Tag verteilt angetreten – und die Landeshauptstadt zeigte sich einmal mehr als perfekte Bühne für den Triathlonsport. Stimmung & Kulisse Tausende Zuschauer säumten die Strecke, Trommeln und Musik sorgten für Gänsehaut-Momente. Dazu passte das Wetter: angenehm, fair – ideale Bedingungen für schnelle Beine und klare Köpfe. Schwimmen Der Maschsee empfing die Athleten zunächst mit trübem Wasser und dichtem Algenbewuchs. Kein leichter Start, doch Reinke fand schnell seinen Rhythmus und stieg mit einer respektablen Zeit aus dem Wasser – ein erstes Ausrufezeichen. Wechselzone Der Wechsel verlief reibungslos. Kaum Wartezeit, keine Hektik – Effizienz pur. Radfahren Auf dem Rad zeigte Reinke seine Klasse: Mit fast 40 km/h im Schnitt hielt er das Tempo hoch, ohne ins Risiko zu gehen. Konzentriert, kontrolliert, kraftvoll – eine Fahrt, die die Basis für das starke Endergebnis legte. Laufen Beim abschließenden Lauf um den Maschsee hatte Reinke noch Reserven. Locker und dennoch entschlossen zog er die letzten Kilometer durch, genoss die Stimmung und brachte das Rennen mit sichtbarer Freude ins Ziel. Fazit Eine Veranstaltung, die Maßstäbe setzte: top organisiert, getragen von unzähligen Helfern und jubelnden Fans. Besten Dank dafür an alle Beteiligten. Und ein Athlet, der mit Leistung, Taktik und Kampfgeist überzeugte. Platz zwei in der Altersklasse – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und Lust auf mehr macht Bericht: Andi Reinke
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