Ironman Frankfurt & Challenge Roth

am 13. Juli 2025
Zwei Athleten vom TSV Harburg gehen bis ans Limit: Marco Burkhardt und Tobias Ullrich schildern ihre Eindrücke vom Ironman. Vor dreieinhalb Jahren stand Marco Burkhardt an einem Wendepunkt in seinem Leben. Als leidenschaftlicher Fußballspieler musste er aufgrund wiederholter Verletzungen und Operationen schweren Herzens seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Doch für Marco war das Aufgeben keine Option. Er beschloss, eine neue Leidenschaft zu finden – und das im Ausdauersport. Sein erster Schritt in die Welt des Sports nach dem Fußball war der Halbmarathon. Dieser Herausforderung stellte er sich mit viel Motivation und Disziplin und schaffte es, das Ziel zu erreichen. Nur vier Monate später wagte er sich an einen Marathon und setzte damit einen weiteren Meilenstein auf seiner Reise. Doch etwas fehlte ihm noch. Das Laufen alleine konnte ihn nicht vollständig ausfüllen. Der entscheidende Wendepunkt kam, als Marco zusammen mit einem Freund ein Schwimmtraining absolvierte. Es war der Moment, der seine sportliche Ausrichtung veränderte. Unter der Anleitung seines Trainers und unterstützt von Markus fand Marco schließlich seinen Weg zum Triathlon. „Es war ein harter Weg“, erinnert sich Marco, „mit vielen Hürden, Schweiß und schmerzhaften Momenten, darunter auch ein paar Unfälle und Muskelkrämpfe während des Ironman Frankfurt. "Aber es war die Entschlossenheit, die mich immer wieder motiviert hat.“ Und so kämpfte Marco sich durch den Ironman Frankfurt, immer näher an sein Ziel: „Marco, YOU ARE AN IRONMAN.“ Am 29. Juni 2025 war es endlich soweit: Marco erreichte offiziell den Titel „IRONMAN“. Es war mehr als nur ein sportlicher Erfolg für ihn – es war der Beweis, dass man mit Ausdauer, Willenskraft und Unterstützung alles erreichen kann. Er weiß, dass er ohne die Hilfe und den Rückhalt seiner Freunde und Coaches diesen Erfolg nicht erzielt hätte. „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen“, ist ein Motto, das Marco stets begleitet hat und das er nicht vergessen wird. Wenige Tage nach Marcos Triumph über die Ironman-Distanz herrschte in Roth ebenfalls Ausnahmezustand. Am 6. Juli 2025 fand die Challenge Roth statt, der größte Langdistanz-Triathlon der Welt, der jedes Jahr Tausende von Triathleten und Zuschauern anzieht. Auch Tobias Ullrich vom TSV Harburg stellte sich dieser Herausforderung und absolvierte seine fünfte Langdistanz. Mit 4.000 anderen Triathleten begab sich Tobias auf die Reise, die aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem abschließenden Marathonlauf von 42,2 km bestand. Trotz des Neoprenverbots konnte Tobias die Schwimmstrecke in soliden 1:10 Stunden bewältigen. Auf dem Rad legte er die ersten 90 km schneller als geplant zurück, um in der Radgruppe mitzuhalten. Doch diese intensiven Leistungsphasen führten zu schmerzhaften Krämpfen in seinen Oberschenkeln. In der zweiten Runde musste Tobias deshalb seine Geschwindigkeit deutlich drosseln, um sich zu erholen. Am Ende fuhr er mit einem Kilometerschnitt von 37,5 km/h und einer Radzeit von 4:47 h. Doch die wahre Herausforderung stand ihm noch bevor: der Marathon. Mit bereits stark beanspruchten Beinen kämpfte Tobias sich auf der 42,2 km langen Strecke durch, und besonders ab der 30-Kilometer-Marke waren die Beine unglaublich schwer. Trotz allem gelang es ihm, eine solide Marathonzeit von 3:29 h zu erzielen und das Rennen nach 9:32 Stunden auf Platz 290 zu beenden. Für Tobias war es eine weitere starke Leistung in seiner Triathlon-Karriere, und er konnte stolz auf seine Leistung sein. Beide Sportler, Marco und Tobias, haben ihre eigenen, einzigartigen Geschichten, doch ihre Reise ist von einer gemeinsamen Leidenschaft für den Triathlon geprägt: Entschlossenheit, Ausdauer und der Glaube an sich selbst. Sie haben beide bewiesen, dass man selbst nach Rückschlägen und Herausforderungen Großes erreichen kann – nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch auf den langen Distanzen des Lebens.

TenneT Powertriathlon Trebgast 2025

am 6. Juli 2025
Junge Harburger Triathleten starten beim TenneT POWERTRIATHLON in Trebgast Am Sonntag, den 29. Juni 2025 fand in Trebgast der spannende TenneT POWERTRIATHLON statt, bei dem zahlreiche Athleten aus verschiedenen Liga-Teams ihr Können unter Beweis stellten. Für das Regionalliga-Team des TSV Harburg gingen Julia Weiland, Elisabeth Haupt, Sarah Degmayr und Paula Kleindienst an den Start. Die Mannschaft um Trainer Jochen Rühl reiste bereits am Samstag in Trebgast an, um insbesondere die anspruchsvolle Radstrecke mit vielen engen 90-Grad-Kurven und den Schwimmausstieg aus dem Naturbadesee zu checken. Der Abend klang mit einer gemütlichen Stärkung in einer Pizzeria aus. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 33 Grad mussten 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4,3 Kilometer Laufen in einem starken 40-köpfigen Teilnehmerfeld absolviert werden. Julia Weiland zeigte beim Schwimmen im Trebgaster Badesee eine tolle Leistung und kam als Zweite aus dem Wasser. Auf dem Rad behauptete sie sich mit einem starken Radfahren in der ersten Radgruppe und finishte als erste ihrer Altersklasse. Elisabeth zeigte ein solides Schwimmen, kam als 9. aus dem Wasser, danach kämpfte sie sich mit viel Einsatz durch die Radstrecke und ließ sich auch beim abschließenden Lauf nicht unterkriegen. Am Ende erreichte sie in ihrer Altersklasse den 3. Platz. Sarah Degmayr zeigte eine ausgeglichene Leistung in allen drei Disziplinen und sicherte sich einen guten Platz im Mittelfeld. Paula Kleindienst beeindruckte durch die beste Laufzeit aller vier Starterinnen. Insgesamt sicherte sich das Regionalliga-Team des TSV Harburg einen respektablen 8. Platz im Mittelfeld. Die nächsten zwei Regionalligawettkämpfe finden in zwei Wochen in Hof statt, wo auch das Herrenligateam in der Bayernliga wieder an den Start gehen wird. Neben dem Regionalliga-Rennen gab es auch ein besonderes Highlight - die 2. Bundesliga am Trebgaster Badesee. Luis Rühl, der aus den Reihen des TSV Harburg stammt, trat für sein neues Team des DSW12 Darmstadt Triathlon an und gewann das Rennen in einer beeindruckenden Zeit von 49:47 Minuten. Es waren die gleichen Strecken, wie in der Regionalliga zu absolvieren und Luis hatte hier die schnellste Laufzeit von 13:09 Minuten. Mit diesem Sieg sicherte sich sein Team den ersten Platz in der Teamwertung. Auch Luca Schreitmüller, der ebenfalls für die 2. Bundesliga mit dem Team Gealan Tri Team Ifl Hof startete, zeigte eine solide Leistung und platzierte sich im Mittelfeld. Bericht: Christine Rühl

36. Rothsee-Triathlon

am 25. Juni 2025
Erfolgreicher Rothsee-Triathlon für Harburgs Athlet:innen – zwei deutsche Titel im Team Am vergangenen Samstag fand der 36. Rothsee-Triathlon statt – ein Nachweis für die Popularität dieser Sportart, denn alle Startplätze waren schon Monate im Voraus ausgebucht. Neben den Wettkämpfen des BTV-Nachwuchses wurden auch die Deutschen Meisterschaften der Klassen Jugend A und Junioren durchgeführt. Bereits am frühen Morgen gingen die Harburger Talente in den BTV Rennen an den Start. In der Klasse Schüler B (200 m Schwimmen, 5 km Rad, 1 km Lauf) traten Maximilian Kristen (Platz 7) und Maxime Westphal (Platz 10) erfolgreich an. In den Disziplinen Schüler A sowie Jugend B und A (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Lauf) siegte Julia Weiland souverän in der Jugend A. Ihre Teamkollegin Elisabeth Haupt belegte Platz zwei – beide nutzen das Rennen als Vorbereitung für die Regionalliga kommende Woche in Trebgast. Quinn Ellrich (Schüler A) erreichte einen hervorragenden zweiten Rang, gefolgt Julian Bock (Platz 7) und von Levin Gentner auf Platz 13. Joel Westphal belegte in der Jugend B den beachtlichen 7. Platz. In den anspruchsvolleren DTU-Cup-Wettbewerben (750 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Lauf) verlangte die starke Sonneneinstrahlung den Athlet:innen alles ab. Das Team des TSV Harburg stellte mit sechs Starter:innen ein großes Kontingent im BTV-Kader. In der männlichen Jugend A erreichte Luca Schreitmüller Platz 32, Simon Naschwitz, ein Jahr jünger, belegte Position 56 mit fehlerfreiem Rennen. Seine exzellente Form präsentierte Luis Rühl: Er erreichte im DTU-Cup der Junioren einen starken vierten Platz – die Entscheidung im abschließenden Lauf war hart umkämpft. Außerdem sicherte er sich mit seinen Trainingskameraden den Titel in der deutschen Teamwertung. Beim weiblichen Jugend A Rennen sicherte sich Giulia Göttler den fünften Platz und festigte damit ihre Position an der nationalen Spitze. Gemeinsam mit zwei bayerischen Teamkolleginnen gewann sie die Deutsche Meisterschaft in der Mannschaftswertung. Ebenfalls zu überzeugen wusste Nina Mayer, die mit ihrem 16. Platz ebenfalls ein gutes Rennen absolvierte. Chiara Göttler (Juniorinnen) überzeugte ebenfalls mit Rang sechs. Den Abschluss des Tages machte Christian Weiland im Jedermann Format (750 m Schwimmen, 20,6 km Rad, 5 km Lauf). Nach einem guten Radfahren und Laufen am Ende Platz 10 in der Gesamtwertung. Bericht: Jochen Rühl

19. VR-Triathlon in Lauingen

am 18. Juni 2025
Podestplätze und ein Mitteldistanzdebüt in Lauingen, 14./15.06.2025 Vergangenes Wochenende fand der hervorragend organisierte 19. VR-Triathlon in Lauingen statt. Musste der Triathlon im letzten Jahr noch wegen der flächendeckenden Überschwemmungen verschoben werden, hatten die Teilnehmer des TSV Harburg dieses Jahr mit hochsommerlichen Temperaturen zu tun. Am Samstag fanden traditionell die Kinderwettkämpfe mit 100m Schwimmen, 2,5km Rad und 400m Laufen statt. Die Farben des TSV vertraten Louisa Wagenknecht, Quinn Ellrich (beide Schüler A – Jahrgang 2012/13) und Maximilian Kristen (Schüler B – Jahrgang 2014/15). Alle drei legten ein solides Schwimmen zurück. Quinn konnte sich die beste Schwimmzeit sichern, hatte dann jedoch Pech beim Radfahren. Wegen einer abgesprungenen Kette fiel er auf den dritten Platz zurück, diesen konnte er bis ins Ziel halten. Louisa belegte ebenfalls den 3. Platz in ihrer Altersklasse. Maximilian sicherte sich einen hervorragenden 4. Platz in seiner Altersklasse. Am Sonntag waren die Erwachsenen an der Reihe. Auf der Volksdistanz mit 400m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen starteten Tobias Ullrich und Markus Stang. Ullrich, top in Form, kam als 7. aus dem Wasser. Bereits auf dem Rad setzte er sich an die Spitze des Feldes und mit der besten Radzeit belegte er Gesamtrang 2 und den 1. Altersklassenplatz. Stang kämpfte sich, trotz Trainingsrückstand beim Schwimmen, auf den 3. Altersklassenplatz. Auf die Kurzdistanz (1,4/40/10) begaben sich Patricia Schneider und Rainer Stahl. Stahl wusste ebenfalls zu überzeugen und belegte Platz 3 in seiner Altersklasse. Christian Weiland gab sein Debüt auf der Mitteldistanz - eine halber Ironman mit 2,1 km Schwimmen, 80km Radfahren und 20 km Laufen. Mit großem Respekt ging er auf die Strecken und erreichte am Ende sein persönliches Ziel – unter 5 Stunden zu finishen. Die Triathlon-Hochsaison hat begonnen, die kommenden Wochenenden finden Ligarennen, deutsche Meisterschaften und die bay. Nachwuchscups am Rothsee, in Trebgast, Marktredwitz und Hof statt. Bericht: Bianca Westphal  

Radmarathon in Lienz

am 18. Juni 2025
Dolomitenrundfahrt und Supergirodolomiti Es war die 37. Austragung der Dolomitenrundfahrt und die 10. Austragung des Supergirodolomiti welche mit Start und Ziel in Lienz/ Kärnten durchgeführt wurde. Das klassische Rennen hat für die Teilnehmer 112km/1870HM anzubieten. Die große Variante, bei der Alexander Jung für den TSV Harburg am Start war, führte über 228km/5450HM über den Gailbergpass, zweimal über den Plöckenpass, den Monte Zoncolan in Italien und den Kartitscher Sattel. Besonders der Monte Zoncolan ist den Radsportfans von den Übertragungen des Giro d’Italia bekannt, denn hier sind über 1200HM die Steigungsprozente bei 17%, und das im Durchschnitt! Die Rampen sind gefürchtet und supersteil und es gibt quasi keine Flachstücke oder ausladende Serpentinen, um sich zu erholen. Viele Teilnehmer nehmen die schmale Straße deswegen im Zick-Zack unter die Räder. Es war ein großartiger sonniger Tag, nur die letzten 25km machte es ein Starkregenschauer schwierig und kalt. Sieger und neuer Streckenrekordhalter ist (wie schon beim Ötztaler Radmarathon 2024) der kanadische Ex-Profi Jack Burke, der in nur 6:25h als Solist mit 20 Minuten Vorsprung ins Ziel fuhr. Alexander Jung finishte kurz darauf  in 8:53h zusammen mit seinem Trainingskollegen Christian aus der Pfalz. Beide waren sehr zufrieden, denn in den beiden Tagen vor dem Rennen standen große Radrunden mit insgesamt 400km und reichlich Höhenmetern auf dem Tacho. Bericht: Alex Jung
crossmenu