DTU Jugendcup in Forst 2026

am 22. Mai 2026
Harburger Triathlon-Nachwuchs trotzt der Kälte beim DTU Jugendcup in Forst Am vergangenen Sonntag verwandelte sich der Heidesee in Forst (Baden-Württemberg) wieder in das Epizentrum des deutschen Triathlon-Nachwuchses. Bei der 36. Auflage des Traditionsrennens machte der DTU Jugendcup für seine zweite Saisonstation Halt. Mitten im hochkarätigen Feld der bundesweit besten Talente zeigten auch die Starter des TSV Harburg starke Leistungen unter schwierigen Bedingungen. Bei einer frischen Wassertemperatur von 16,8 Grad und kühlen Lufttemperaturen wurde den Athleten auf der klassischen Sprintdistanz (750 m Schwimmen – 17,6 km Rad – 5 km Laufen) alles abverlangt. Für den TSV Harburg waren Giulia Göttler, Nina Mayer, Joel Westphal und Luca Schreitmüller am Start. Westphal feiert Sprint-Premiere in der Jugend A Den Auftakt aus Harburger Sicht machte das Rennen der männlichen Jugend A. Hier feierte Joel Westphal seine Premiere auf der Sprintdistanz. Er erlebte ein extrem hartes Schwimmen, bei dem er sich intensiv gegen die Konkurrenz durchkämpfen musste. Auf dem Rad lief es besser: Joel schaffte den Sprung in die dritte Radgruppe und leistete viel Führungsarbeit. Auf den abschließenden fünf Kilometern machten sich die Anstrengungen jedoch bemerkbar – das Laufen war schwer und die Distanz für ihn noch ungewohnt. Zu allem Überfluss kostete ihn ein kleines Missgeschick beim Wechsel (der Neoprenanzug lag nicht komplett in der Box) eine 10-sekündige Zeitstrafe was in dem engen Feld direkt einige Plätze ausmachte. Völlig erschöpft, aber glücklich überquerte er nach 54:50 Minuten auf dem 36. Platz von insgesamt 58 Startern die Ziellinie. Schreitmüller platziert sich trotz Verletzung gut Im Rennen der männlichen Junioren stand Luca Schreitmüller an der Startlinie am Heidesee. Nachdem das Feld extrem dicht aus dem Wasser kam, verpasste Luca nach einem guten ersten Wechsel die erste Radgruppe nur knapp. In der Verfolgergruppe fehlte jedoch die Zusammenarbeit, weshalb der starke Radfahrer viel Führungsarbeit übernehmen musste. Geplagt von einer Verletzung und Mittelfußschmerzen zeigte er auf der 5 km Strecke dennoch eine gute Laufleistung und biss sich durch. Nach 53:10 Minuten erreichte er auf dem 28. Platz von 43 Startern ein unter diesen Umständen absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Göttler und Mayer unter den Top 10 im gemeinsamen Damenrennen Den Abschluss machte das gemeinsame Rennen der weiblichen Jugend A und der Juniorinnen. Nina Mayer startete in der Jugend A mit einem starken Schwimmen sowie einem guten ersten Wechsel und stieg im vorderen Teil des Feldes aufs Rad. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe schaffte sie nach drei extrem anstrengenden Runden den Anschluss an die Spitzengruppe. Das harte Radfahren forderte beim abschließenden Lauf jedoch seinen Tribut: Nachdem Nina drei von vier Laufrunden auf einem hervorragenden vierten Platz gelegen hatte, konnte sie diesen auf den letzten Metern nicht ganz verteidigen. Sie finishte nach 58:18 Minuten auf dem 7. Platz von insgesamt 37 Starterinnen. Ihre Vereinskollegin Giulia Göttler erlebte bei den Juniorinnen ebenfalls ein echtes Kampfrennen: Sie musste sich bereits beim Schwimmen an den Bojen mächtig durchkämpfen und kam im Mittelfeld aus dem Wasser. Auf dem Rad wartete anschließend die harte Aufgabe, den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherzustellen. Das gelang ihr eindrucksvoll: Mit der zweitbesten Radzeit der Altersklasse arbeitete sie sich extrem stark nach vorne. Über die abschließenden fünf Kilometer Laufen ging dann zwar nicht mehr viel, am Ende stand für sie aber ein sehr guter 9. Platz von 26 Starterinnen mit einer Endzeit von 57:29 Minuten zu Buche. Gelungener Härtetest und Blick auf die DM Der TV Forst bewies als Ausrichter viel organisatorisches Geschick um allen Altersklassen bestmögliche Rennbedingungen zu bieten. Für das Team des TSV Harburg war die zweite Station des Jugendcups ein echter Härtetest, der zeigt, dass der heimische Nachwuchs auch bei schwierigen äußeren Bedingungen, Verletzungspech und nationaler Konkurrenz absolut dagegenhalten kann. Weiter geht es für die Harburger Talente am 14. Juni: Die nächste Station des Nachwuchscups führt sie nach Lübeck, wo im Rahmen des Rennens gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Bericht: Bianca Westphal

Junges Ligateam überzeugt in Weiden

am 14. Mai 2026
Nachwuchs des TSV Harburg gelingt starker Start in der Regionalliga Erfolgreicher Start in die neue Regionalligasaison für die Triathleten des TSV Harburg: Beim Auftaktwochenende in Weiden in der Oberpfalz überzeugten sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft mit starken Leistungen gegen die Konkurrenz aus ganz Bayern. Besonders bemerkenswert: In beiden Teams standen ausschließlich Athletinnen und Athleten aus der Jugend A beziehungsweise dem Juniorenbereich am Start. Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 16,5 Jahren stellte der TSV Harburg damit sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Die Damenmannschaft sicherte sich mit einer geschlossenen Teamleistung einen hervorragenden dritten Platz unter elf teilnehmenden Teams. Die Herren belegten als Aufsteiger aus der Bayernliga einen starken siebten Rang unter 14 Mannschaften. Am Vormittag absolvierte jeder Athlet zunächst einen Triathlon über die Supersprint-Distanz mit 330 Metern Schwimmen, 9,6 Kilometern Radfahren und 1,3 Kilometern Laufen. Die Einzelzeiten wurden addiert und ergaben die Startreihenfolge für die Mannschaftsverfolgung am Nachmittag. Dank starker Einzelergebnisse von Nina Mayer, Elisabeth Haupt, Julia Weiland und Nora Bots gingen die TSV-Damen als Zweitplatzierte in die Verfolgung. Auch die Herren mit Leo Österlein, Joel Westphal, David Wölfel, Simon Naschwitz und Max Schweinberger präsentierten sich überzeugend und starteten von Rang sechs aus in das zweite Rennen des Tages. Im Mannschaftswettbewerb zeigten die Harburger Damen insbesondere im Schwimmen eine starke Leistung. Den Rückstand auf die führende TSG Roth konnten sie von knapp zwei Minuten auf rund 30 Sekunden verkürzen. Gegen die erfahrene Mannschaft aus der fränkischen Triathlonhochburg war auf der Rad- und Laufstrecke jedoch kein Kraut gewachsen. Spannend entwickelte sich auch das Duell mit dem TV Planegg-Krailling. Die Oberbayern waren nur fünf Sekunden hinter den TSV-Damen ins Rennen gegangen. Beim Schwimmen bauten die Harburgerinnen ihren Vorsprung zunächst auf etwa eine halbe Minute aus und verteidigten diesen auch auf dem Rad. Erst auf den letzten Laufmetern mussten sie sich den laufstarken Konkurrentinnen geschlagen geben. „Mit dem Auftakt können wir sehr zufrieden sein. Unsere jungen Athletinnen und Athleten haben gezeigt, dass sie bereits auf diesem hohen Niveau mithalten können“, bilanzierte Trainer Jochen Rühl nach dem Wettkampf. Neben den Ligateams vertraten weitere Athleten die Farben des TSV Harburg erfolgreich in den Altersklassenrennen. Melek Erdogan und Levin Gentner belegten jeweils den zweiten Platz in der Jugend B. Diana Naschwitz wurde ebenfalls Zweite in ihrer Altersklasse, Anna Österlein belegte den 3. Altersklassenplatz. Nach dem gelungenen Saisonauftakt richtet sich der Blick nun auf den zweiten Regionalligawettkampf Ende Juni in Trebgast, bei dem eine klassische Sprintdistanz auf dem Programm steht. Bericht: Anja Weiland

Harburger Duo überzeugt beim Europacup

am 14. Mai 2026
Harburger Duo überzeugt beim Triathlon-Europacup in Caorle Beim Europacup der Triathleten im italienischen Caorle haben Chiara Göttler und Luis Rühl vom TSV Harburg am vergangenen Wochenende starke Leistungen gezeigt. In einem hochkarätig besetzten internationalen Elitefeld belegten beide jeweils den hervorragenden 19. Platz. Für beide Athleten ist es die erste Saison in der Eliteklasse. Chiara Göttler mit starker Konstanz Im Rennen der Elite-Frauen mit 47 Starterinnen zeigte Chiara Göttler eine taktisch kluge und sehr konstante Leistung. Nach einem kontrollierten Schwimmen über 750 Meter in 10:27 Minuten fand sie auf dem Rad eine gute Gruppe und hielt über die 19,4 Kilometer das Tempo hoch. Besonders im abschließenden Lauf konnte Chiara ihre Stärke erneut unter Beweis stellen. Mit einer starken Laufzeit von 18:17 Minuten behauptete sie sich in der hektischen Schlussphase und erreichte als 19. der Gesamtwertung das Ziel. Damit war sie zugleich drittbeste deutsche Starterin. Luis Rühl mit beeindruckender Aufholjagd Auch Luis Rühl zeigte in Caorle ein starkes Rennen. Nach dem Schwimmen in der Adria, das durch starken Wellengang erschwert wurde, kam er zunächst nicht optimal ins Rennen und stieg nach 11:39 Minuten aus dem Wasser. Auf dem Rad folgte dann jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Über die 19,4 Kilometer erzielte Luis mit 26:31 Minuten die drittbeste Radzeit des gesamten Feldes. Mit viel Druck auf dem Pedal schloss er zur zweiten Radgruppe auf und brachte sich damit in eine gute Ausgangsposition für den abschließenden Lauf. Auch dort zeigte er eine starke Leistung und absolvierte die 4,8 Kilometer in 16:01 Minuten. Am Ende belegte Luis Rang 19 unter 64 Startern und war ebenfalls drittbester Deutscher im Ziel. Weiter geht es in Polen Nach dem gelungenen Auftritt in Caorle bleibt für die beiden TSV-Athleten nur wenig Zeit zum Durchatmen. Bereits am 23. Mai 2026 steht der nächste Europacup im polnischen Olsztyn auf dem Programm. Dort wollen Chiara Göttler und Luis Rühl erneut angreifen. Bericht: Christine Rühl

Ehrung für Jochen Rühl

am 1. Mai 2026
Höchste Anerkennung für Jochen Rühl – ein Erfolg für die gesamte Triathlon-Abteilung des TSV Harburg Ein besonderer Moment für Jochen Rühl und für den TSV Harburg Triathlon: In der Münchner Residenz wurde Jochen von Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt sein jahrzehntelanges Wirken als sportlicher Leiter und prägende Persönlichkeit des Triathlonsports in Harburg. Unter seiner Mitgestaltung hat sich die Triathlon-Abteilung des TSV Harburg zu einer festen Größe in der bayerischen und deutschen Sportlandschaft entwickelt – mit erfolgreicher Nachwuchsarbeit, starken Mannschaftsleistungen und Athletinnen und Athleten, die ihren Weg bis in höchste Leistungsebenen gefunden haben. Gleichzeitig steht diese Auszeichnung auch für die besondere Zusammenarbeit innerhalb unserer Abteilung. Training, Wettkämpfe, Ligaeinsätze, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen gelingen nur, weil viele Zahnräder ineinandergreifen: Trainerteam, Athletinnen und Athleten, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern, Organisationsteam und Unterstützer arbeiten mit großer Leidenschaft Hand in Hand. Jochen hat diese gemeinsame Entwicklung über viele Jahre entscheidend geprägt – mit Erfahrung, Weitblick und dem Anspruch, Menschen zusammenzubringen und sportliche Ziele gemeinsam zu erreichen. Helmut König (Abteilungsleiter Triathlon) und die gesamte Triathlon-Abteilung gratulieren Jochen Rühl von Herzen zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung. Sie ist eine große persönliche Anerkennung – und zugleich ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt, die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Erfolg der Triathlon-Abteilung des TSV Harburg.  

DTU Saisonauftakt in Halle

am 28. April 2026
Starker Saisonauftakt für den Triathlon-Nachwuchs Beim ersten DTU-Jugendcup der Saison in Halle an der Saale (25./26. April) präsentierten sich die Triathletinnen und Triathleten des TSV Harburg in starker Frühform und sorgten für einen gelungenen Auftakt ins Wettkampfjahr. Bei guten äußeren Bedingungen nutzten die Nachwuchsathletinnen und -athleten die Gelegenheit, sich früh in der Saison mit Deutschlands Spitze zu messen. Für den lokalen Verein gingen in der Jugend A Nina Mayer und Joel Westphal an den Start, bei den Juniorinnen und Junioren traten Giulia Göttler und Luca Schreitmüller an. Der Wettkampf begann am Samstag mit einem 800-Meter-Schwimmen in der Robert-Koch-Schwimmhalle. Am Sonntag folgten ein 21 Kilometer langes Einzelzeitfahren, sowie ein abschließender 5-Kilometer-Lauf. Göttler knapp an EM-Norm vorbei Für Giulia Göttler stand die Norm für die Europameisterschaft im Fokus. Mit einer Schwimmzeit von 10:18 Minuten verfehlte sie die geforderte Marke nur um drei Sekunden. Auf dem Rad zeigte sie eine solide Leistung, ehe sie im abschließenden Lauf mit einer starken Performance überzeugte. Am Ende belegte Göttler einen guten sechsten Platz – ein vielversprechender Start in die Saison. Mayer mit Bestzeit im Wasser Nina Mayer zeigte sich vor allem im Schwimmen stark und stellte mit einer neuen Bestzeit ihre Fortschritte unter Beweis. Besonders die Verbesserungen in der Technik machten sich bemerkbar. Auf dem Rad musste sie jedoch Zeit einbüßen, während sie im abschließenden Lauf erneut solide auftreten konnte. Insgesamt belegte sie Rang acht. Schreitmüller mit klarer Leistungssteigerung Auch Luca Schreitmüller konnte sich steigern: Über die 800 Meter im Schwimmen verbesserte er sich um 18 Sekunden auf 10:42 Minuten. Am zweiten Wettkampftag zeigte er eine konstante Leistung auf dem Rad sowie einen überzeugenden Lauf in 16:52 Minuten. Im stark besetzten Feld erreichte er einen sehr guten 23. Platz. Westphal meistert neue Distanzen Joel Westphal hatte mit den neuen Distanzen zunächst zu kämpfen und ging entsprechend nervös ins Rennen. Beim Schwimmen blieb er mit 10:18 Minuten unter seinen Möglichkeiten. Am Sonntag zeigte er jedoch eine solide Radleistung auf der im Vergleich zum Vorjahr dreifachen Distanz. Den abschließenden Lauf absolvierte er im Mittelfeld und belegte am Ende Platz 33 von 59 Startern und möchte auf dieser Leistung aufbauen. Für die jungen Athleten war es ein rundum erfolgreiches Wochenende mit starken Platzierungen und vielen positiven Entwicklungen. Bereits am 17. Mai steht mit dem Wettkampf in Forst (Baden-Württemberg) die nächste Herausforderung auf dem Programm. Text: Göttler/Schreitmüller
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