Harburger Triathlet schafft es in den Nationalkader

am 9. Januar 2025
In der Welt des Triathlons gibt es viele Geschichten von außergewöhnlichen Athleten, doch die von ​Luis Rühl sticht besonders hervor. Der 18-jährige Triathlet aus Harburg gehört in den letzten Jahren nicht nur zu den besten Altersklassen Athleten in Deutschland, sondern ​schaffte jetzt als erster Triathlet im weiteren schwäbischen Umfeld auch die Nominierung in die deutsche ​Triathlon-Nationalmannschaft. https://www.triathlondeutschland.de/wettkampfsport/elite/dtu-kader#nachwuchskader Der NK1 (Nationalkader) ist die maximale Qualifikationsstufe für Junioren und ist gleichbedeutend mit der höchsten Förderstufe durch die Deutsche Triathlon Union. ​Diese umfasst Trainingslehrgänge, Trainingslager, Ausrüstung​, Leistungsdiagnostiken und eine Betreuung durch den Bundestrainers. Der ​NK1-Status wird Athlet/innen mit einer mittel- bis langfristigen Perspektive für die Integration in die Nationalmannschaften der Männer/Frauen​ gewährt. Rückblick auf das vergangene Jahr Dabei erfüllte Rühl den NK1-Status durch seine konstant guten Leistungen im DTU Nachwuchs Cup (eine nationale Rennserie mit 4 Veranstaltungen). Bereits im Frühjahr konnte er in Halle mit dem 2.Platz auftrumpfen, es folgten zwei fünfte Plätze in Forst und Roth und die deutsche Vizemeisterschaft in Jena. Erst kürzlich konnte er beim Silvesterlauf in Gersthofen seine Klasse beweisen und erreichte im Feld der Laufspezialisten den vierten Platz. Der Weg zum Erfolg Im letzten Jahr​ nahm Rühl außerdem noch an zahlreichen ​anderen Wettkämpfen - nicht nur im Jugendbereich - teil und erzielte beeindruckende Ergebnisse. Am meisten sind dabei seine Erfolge bei den Triathlon Veranstaltungen in Ingolstadt und Oettingen zu bewerten, hier setzte er sich gegen teils riesige Startfelder durch. Seine Trainingsroutine ist intensiv: Er trainiert täglich, oft bis zu zwei Mal am Tag, und legt großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung und Regeneration. „Es ist nicht immer einfach gewesen, Schule und Sport zu vereinen“, sagt Luis. „Aber ich liebe, was ich tue, und das motiviert mich, mein Bestes zu geben.“ Seine Disziplin und sein Ehrgeiz haben ihm nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch Respekt unter seinen Mitstreitern eingebracht. Aussicht auf die Saison 2025 Primäres Ziel in 2025 ist es, sich für die Internationalen Wettkämpfe zu qualifizieren - so finden die EM im österreichischen Kitzbühel statt (ein gutes Pflaster, hier belegte der Harburger bereits in der Jugendklasse einen Stockerlplatz), die weltbesten Triathleten treffen sich dann im Oktober im australischen Wollongong. Daneben hat Rühl auch die Möglichkeit wahrgenommen und hat sich für ein neues Bundesligateam entschieden. So startet er im nächsten Jahr für die DSW Darmstadt. Die Darmstädter belegten in dieser Saison den 3.Platz unter den 15 Erstligisten - ein erfolgreiches Team.  

Weihnachtsschwimmen 2024

am 1. Januar 2025
26. Auflage des Harburger Weihnachtsschwimmen - ein Harburger durchbricht eine Schallmauer Am vergangenen Sonntag fand im Harburger Hallenbad das mit Spannung erwartete 26. Weihnachtsschwimmen statt, traditionell der Saisonabschluss der Harburger Triathleten. Für die Schwimmerinnen und Schwimmer wurden die Distanzen 100m und 400m angeboten, um ihre Kräfte zu messen und ihre persönlichen Bestzeiten zu verbessern. Schon ​a​uf der kurzen Strecke gab es eine Überraschung und eine elektrisierende Bestzeit. Zu den Favoriten zählten im Frauenfeld neben den Göttler-Schwestern Giulia und Chiara auch Julia Weiland. Bei den Männern​ wurden Luis Rühl und Luca Schreitmüller ​als sichere ​Podiumskandidaten ge​nannt. Die Zuschauer feuerten die Schwimmer lautstark an, während d​er Startpfiff den Beginn der ersten Rennen signalisierte.  Besonders bemerkenswert war die hohe Qualität der Leistungen, die sich durch den gesamten Wettkampf zogen. Überraschenderweise konnte sich den Titel bei den Frauen Julia Weiland (1:09:32 min) knapp vor Chiara und Giulia Göttler sichern. Au​ch überzeugen konnte auf dem vierten Platz Diana Naschwitz, gefolgt von Laura Rieger. Als erster Schwimmer der im Harburger Bad die 100m unter einer Minute schwamm, konnte sich Luis Rühl in 58:64 Sekunden zum Sieger küren. Über den gemeinsamen zweiten Platz konnten sich Simon Naschwitz (1:03:92) und Luca Schreitmüller freuen. Für den Wemdinger Naschwitz, ist das ein sensationelles Ergebnis, schwimmt er doch unter seinem Trainer Jochen Rühl erst seit knapp einem Jahr. Den vierten Platz sicherte sich dann Joel Westphal - eines der größten TSV Talente. Zu erwähnen sind auch die beiden Youngsters Levin Gentner und Quinn Ellrich, die ihre Bestzeiten um teilweise 20 Sekunden steigern konnten. Nach einer kurzen Pause standen dann die 400 Meter Freistil auf dem Programm: Auch hier konnte sich Luis Rühl in neuer Bestzeit von 4:25 min durchsetzen. Für eine Überraschung sorgte der vier Jahr jüngere Joel Westphal (5:08) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Luca Schreitmüller​ auf dem dritten Platz und Simon Naschwitz. Über die längere Strecke bei den Frauen setzte sich dann die erfahrene Chiara Göttler (5:04) gegen Julia Weiland durch - beide mit neuer Rekordzeit. Das Podium komplettierte Giulia Göttler.​ Abschließend lässt sich sagen, dass der Schwimmwettkampf nicht nur durch spannende Rennen und neue Bestzeiten glänzte, sondern auch durch den fairen und respektvollen Umgang zwischen den Sportlern. Es war ein Abend voller sportlicher Höchstleistungen, der mit einem gemeinsamen Pizzaessen ein würdiges Ende fand. Ergebnisse 400 Meter Ergebnisse 100 Meter     ​

München Marathon 2024

am 18. Oktober 2024
Saisonende in München Alle Jahre wieder beenden viele Triathleten ihre Saison mit einem Herbstmarathon. In diesem Jahr stand Tobias Ullrich vom TSV Harburg am 13. Oktober an der Startlinie des 38. München-Marathon. Gemeinsam mit insgesamt 28.000 Läufern und Läuferinnen versuchte er eine neue Bestzeit auf der 42,195 km Distanz anzugreifen. Zu Beginn des Rennens lagen die Temperaturen bei angenehmen 15 Grad, der Wind war jedoch von Anfang an sehr wechselhaft und böig. Kurz nach dem Start reihte sich Tobias in eine 8-köpfige Gruppe ein. Der Plan war Kraft zu sparen und nicht zu stark im Wind zu stehen. Nach guten 39:24 Minuten waren die ersten 10km absolviert. Da das Tempo in der Gruppe jedoch weiter erhöht wurde ließ sich Tobias zurückfallen, um nicht zu schnell alle Körner zu verschießen. Denn beim Marathon zählt es hinten raus. Die Halbmarathon-Marke passierte er alleine nach 1:24:35 Stunden, immer noch gut im Rennen. Es zeichnete sich jedoch ab, dass heute nicht der Tag für herausragende Leistungen sein wird. In der zweiten Rennhälfte begann es stark zu regnen, was in Kombination mit dem dynamisch richtungswechselnden Wind zu einer echten Herausforderung wurde. Dazu ist die zweite Hälfte des München-Marathons mit ihren langgezogenen Steigungen deutlich anspruchsvoller als die Erste. Nun hieß es sich mental zu fokussieren und Kilometer für Kilometer zu absolvieren. Die Pace von Tobias brach merklich ein. Es stellte sich die Frage wieviel des in der ersten Hälfte herausgelaufenen Zeitbudgets er noch ins Ziel retten kann. Aufgeben war aber keine Option und so kämpfte sich Tobias bis Kilometer 38 voran. Jetzt kamen nochmal 3 Rampen die ihm muskulär alles abverlangten. Auf den letzten 400m holte Tobias noch mal alles raus, um mit neuer persönlicher Bestzeit nach 2:54:35 Stunden zu finishen. Im Gesamtfeld erreichte er damit einen starken 90. Platz. Insgesamt war es aufgrund der schlechten und nasskalten Wetterbedingungen in der zweiten Rennhälfte ein hartes Rennen, welches man auch erstmal vernünftig ins Ziel bringen muss. Insofern war das Ergebnis an diesem Tag ein Arbeitserfolg und lässt auf noch schnellere Zeiten in der Zukunft hoffen. Bericht: Tobias Ullrich

Duathlon in Deining 

am 10. Oktober 2024
Beim Duathlon in Deining beendet TSV Harburg die Nachwuchscupserie des Bay. Triathlonverbandes sehr erfolgreich. Mit dem Duathlon in Deining in der Oberpfalz endete die Jugend-Wettkampfserie 2024 des Bayerischen Triathlonverbandes (BTV). Die Serie besteht über das ganze Jahr verteilt aus verschiedenen Wettkampfformaten. Im Frühjahr fanden insgesamt vier Swim & Runs (Schwimmen & Laufen) statt. Über den Sommer mussten Punkte bei fünf Triathlons (Schwimmen, Rad & Laufen) gesammelt werden. Den Abschluss bildeten im Herbst zwei Duathlons (Laufen, Rad & Laufen). Um in der Serie gewertet zu werden, müssen in jedem Wettkampfformat eine Mindestanzahl an Wettkämpfen absolviert werden sowie an einem Teambewerb teilgenommen werden. Bei den Schülern B (Jahrgänge 2013/2014) starteten in Deining Quinn Ellrich, Jana Graf und Maxime Westphal mit knapp 30 weiteren Jungs und Mädchen. Quinn musste nach einem Sturz im Startgerangel fehlende Meter aufholen, konnte aber nach dem ersten Wechsel mit der Führungsgruppe auf die MTB-Strecke. In der zweiten Radrunde setzte er sich ab und lief mit Vorsprung ins Ziel ein. Jana Graf lag die matschige Strecke nicht und sie fiel deshalb nach einem guten ersten Lauf auf der Radstrecke zurück. Trotz der viertbesten Zeit im zweiten Lauf konnte sie den Rückstand nicht mehr aufholen und finishte in den TopTen. Für Maxime war es der erste Crossduathlon, er startete im jüngeren Jahrgang. Aufgrund der schweren Streckenverhältnisse setzte er auf Sicherheit und beendete den Wettkampf als 16. Bei den Schülerinnen A (2011/2012) debütierte Laura Reinsch bei ihrem ersten Cross-Duathlon auf dem 11. Platz. In der Jugend B (2009/2010) starteten mit Joel Westphal und Nina Mayer zwei Starter aus der Sichtungsgruppe Nachwuchs des Bayerischen Triathlonverbandes. Joel absolvierte beide Läufe unter 4 Minuten pro Kilometer. Beim Rad verlor er etwas den Kontakt zur Spitzengruppe. Am Ende sprang Platz 10 heraus. Nina konnte beide Läufe mit ca. 4 Minuten pro Kilometer bestreiten. Auf dem Rad zeigte sie eine erstaunliche MTB-Stärke und setzte sich knapp hinter der späteren Siegerin deutlich vom Feld ab. Ihr 2. Platz war zum Schluss mit 1:30 Minuten Vorsprung ungefährdet und brachte ihr den Titel Bay. Vizemeisterin Cross-Duathlon ein. In der Jugend A (2007/2008) starteten die beiden erfolgreichen Bayernliga-Debütantinnen Julia Weiland und Elisabeth Haupt. Beide waren bei der BTV-Serien-Wertung in aussichtsreicher Position. Allerdings waren starke Konkurrentinnen gemeldet, so dass der Wettkampf kein Selbstläufer werden würde. Julia und Elisabeth bestritten den eingehenden 2 km-Lauf gemeinsam in 8:48 und 8:53 Minuten auf Platz 3 und 4. Auf dem anspruchsvollen Cross-MTB-Kurs von 2,5 km, der 4-mal durchfahren werden musste, konnte Julia der Laufführenden 1 Minute abnehmen. Sie wechselte als Gesamtzweite auf den abschließenden 1 km-Lauf und verteidigte den Vorsprung souverän bis in Ziel. Das bedeutet ebenfalls die Bay. Vizemeisterschaft im Cross-Duathlon für sie. Elisabeth musste nach dem starken Eingangslauf auf dem Rad ein wenig abreißen lassen. Mit der drittbesten Zeit auf dem abschließenden 1 km-Lauf finishte sie auf Rang 4. Bei der Siegerehrung wurden neben den Tagessiegern auch die Wettkampfserie des BTV prämiert. In der Jugend A sicherte sich Julia den Gesamtplatz 1 in der Serie. Mit Elisabeth auf Platz 2, kann das Wettkampfjahr für beide als voller Erfolg gewertet werden. Im Frühjahr konnte Julia bei den Swim&Runs ihre Schwimmstärke ausnutzen, bei den anschließenden Triathlons musste sie, auch wegen einer hartnäckigen Viruserkrankung, kämpfen. Den ersten Triathlon pausierte sie. Die drei weiteren Wettkämpfe, in denen sie die Plätze 1, 2 und 3 erreichte, hielten sie im Wettbewerb. Im Herbst standen noch die zwei Duathlons an. Beim ersten in Wendelstein schied sie mit platten Reifen aus. Der zweite Platz in Deining sicherte ihr schließlich den ersten Platz in der Gesamtserie. Für Elisabeth verlief die erste Teilnahme an der BTV-Nachwuchscupserie sehr gut. Innerhalb der Gesamtserie wird die Bay. Meisterschaft im Triathlon extra gewertet. Mit zweimal Platz 1 und einem weiteren 3. Platz konnte sich Elisabeth den 2. Platz in der Triathlon-Serie sichern und sich somit den Bay. Vizemeistertitel holen. In der Jugend B hat Joel Westphal die Nachwuchscupserie mit einem guten 4.Platz abgeschlossen. Simon Naschwitz beendete seine erste Serienteilnahme auf dem 5. Platz. Bei den Schülern B konnte sich Quinn Ellrich über das Jahr kontinuierlich steigern und mit Platz 2 seine erste BTV-Cup-Serie finishen. Auch für Maxime Westphal war es die erste Nachwuchscup-Saison, die er mit dem 7. Platz beendete. Insgesamt hat der Nachwuchscup gezeigt, dass beim TSV Harburg neben deutschen Spitzenathleten eine Vielzahl von Athleten aller Alters- und Leistungsklassen die Möglichkeit haben diesen schönen Sport zu betreiben. Möglich ist dies nur durch die unermüdliche Trainingsarbeit rund um den sportlichen Leiter Jochen Rühl. Allen, die sich in der Abteilung engagieren, einen herzlichen Dank! Bericht: Christian Weiland
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