Jugend Europameisterschaft in Kitzbühel

am 23. September 2025
Internationales Debüt für Nina Mayer vom TSV Harburg Kitzbühel. Ein ganz besonderes Erlebnis durfte die junge Triathletin Nina Mayer vom TSV Harburg, Jahrgang 2009, Anfang September feiern: Nach ihrem starken vierten Platz in der Gesamtwertung der DTU-Cup-Serie, deren Finale bei der Deutschen Meisterschaft am Rothsee ausgetragen wurde, qualifizierte sie sich für die Jugendeuropameisterschaft in Kitzbühel. Gemeinsam mit drei weiteren Mädchen und drei Jungen aus Deutschland sowie zwei Trainern reiste sie vom 11. bis 14. September 2025 nach Österreich, um sich erstmals auf internationaler Bühne zu messen. Am Donnerstagabend wurde die Veranstaltung mit einer feierlichen Eröffnungsfeier eingeläutet. Höhepunkt war die Nationenparade, bei der die Athletinnen und Athleten aller Länder durch die Kitzbüheler Innenstadt bis in den Stadtpark einzogen. Dort wurden die Teams offiziell begrüßt, begleitet von musikalischen Darbietungen, Reden und einem Auftritt des örtlichen Trachtenvereins. Schon dieser Auftakt war für Nina ein beeindruckendes Erlebnis. Am Freitag um 11 Uhr fiel schließlich der Startschuss für Ninas ersten großen internationalen Wettkampf. Insgesamt waren 90 Mädchen aus ganz Europa gemeldet, die in drei Läufen mit jeweils 30 Athletinnen gegeneinander antraten. Nina erwischte dabei ein besonders starkes Rennen, in dem überwiegend ältere Starterinnen des Jahrgangs 2008 vertreten waren. Über 500 Meter Schwimmen, 11,2 Kilometer Radfahren und 3 Kilometer Laufen zeigte Nina großen Kampfgeist. Nach einem starken Schwimmen konnte sie sich nach dem Radfahren im ersten Drittel des Feldes behaupten. Lediglich beim abschließenden Laufen musste Mayer ihrer Anstrengung Tribut zollen. Dennoch erreichte Nina Platz 20 in ihrem Lauf und qualifizierte sich damit für das B-Finale am nächsten Tag. Bemerkenswert: In ihrem Vorlauf startete auch die spätere Europameisterin – ein Beweis für das hohe Niveau. Am Samstagmorgen stand das B-Finale auf dem Programm: kürzere Distanzen mit 250 Metern Schwimmen, 9 Kilometern Radfahren und 2,2 Kilometern Laufen. Das Schwimmen gestaltete sich in dem leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Feld besonders hart. Nach einem turbulenten Start an den Bojen konnte Nina erneut ihre Radstärke ausspielen und sich taktisch klug etwas Kräfte für das Laufen aufsparen. Zwar fehlte am Ende noch etwas die gewohnte Laufleistung, doch mit Platz 56 in der Gesamtwertung und Rang 19 in ihrem Jahrgang 2009 zeigte Mayer eine mehr als solide Vorstellung. Besonders bemerkenswert: Dass Nina bereits im ersten Jahr der Jugend A auf internationaler Bühne starten durfte, ist eine Seltenheit. Durch die Teilnahme an der Europameisterschaft hat sie sich zudem die Möglichkeit eröffnet, sich im kommenden Jahr für die Youth Olympic Games 2026 in Dakar zu qualifizieren – ein Traum vieler Nachwuchstalente. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Es war meine erste internationale Erfahrung, und es ist schon nochmal ein großer Unterschied zu nationalen Rennen. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und freue mich jetzt umso mehr auf weitere internationale Starts“, so Nina Mayer nach dem Wettkampf. Bericht: Jürgen Mayer

Hannover Triathlon 2025

am 12. September 2025
Hannover Triathlon 2025 – Olympische Distanz Ein starker Auftritt von Andi Reinke: Beim Hannover Triathlon über die Olympische Distanz erkämpfte sich der Athlet den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Rund 2000 Starter waren über den Tag verteilt angetreten – und die Landeshauptstadt zeigte sich einmal mehr als perfekte Bühne für den Triathlonsport. Stimmung & Kulisse Tausende Zuschauer säumten die Strecke, Trommeln und Musik sorgten für Gänsehaut-Momente. Dazu passte das Wetter: angenehm, fair – ideale Bedingungen für schnelle Beine und klare Köpfe. Schwimmen Der Maschsee empfing die Athleten zunächst mit trübem Wasser und dichtem Algenbewuchs. Kein leichter Start, doch Reinke fand schnell seinen Rhythmus und stieg mit einer respektablen Zeit aus dem Wasser – ein erstes Ausrufezeichen. Wechselzone Der Wechsel verlief reibungslos. Kaum Wartezeit, keine Hektik – Effizienz pur. Radfahren Auf dem Rad zeigte Reinke seine Klasse: Mit fast 40 km/h im Schnitt hielt er das Tempo hoch, ohne ins Risiko zu gehen. Konzentriert, kontrolliert, kraftvoll – eine Fahrt, die die Basis für das starke Endergebnis legte. Laufen Beim abschließenden Lauf um den Maschsee hatte Reinke noch Reserven. Locker und dennoch entschlossen zog er die letzten Kilometer durch, genoss die Stimmung und brachte das Rennen mit sichtbarer Freude ins Ziel. Fazit Eine Veranstaltung, die Maßstäbe setzte: top organisiert, getragen von unzähligen Helfern und jubelnden Fans. Besten Dank dafür an alle Beteiligten. Und ein Athlet, der mit Leistung, Taktik und Kampfgeist überzeugte. Platz zwei in der Altersklasse – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und Lust auf mehr macht Bericht: Andi Reinke

Die Finals 2025 in Dresden

am 6. August 2025
Joel Westphal ist Deutscher Mannschaftsmeister Jugend B Vom 31.07. – 03.08.2025 fanden „Die Finals 2025“ in Dresden statt. Bei dieser Großveranstaltung trafen sich rund 3.500 Athleten und Athletinnen um in 20 Sportarten um 133 Deutsche Meistertitel zu kämpfen. Die Triathlon-Wettkämpfe führten auf dem Rad entlang der Elbe, gelaufen wurde durch die barocke Altstadtkulisse mit Frauenkirche und Semperoper. Der Zieleinlauf befand sich am Theaterplatz. Vom TSV Harburg starteten die Schwestern Chiara und Giulia Göttler, Luis Rühl und Joel Westphal. Den Auftakt machte Giulia Göttler am Donnerstag. Mit Zweitstartrecht ging sie für das Team des TV 1848 Erlangen im Staffelformat Mixed Relay an den Start. Giulia startete als erste des Teams. Das Schwimmen über 340 Meter in der Elbe brachte aufgrund der Strömung einige Herausforderungen mit sich. Die 7,8 Kilometer auf dem Rad und der abschließende Lauf über 1,35 Kilometer verlief reibungslos und sie konnte auf Platz 7 an den zweiten der vier Starter übergeben. Am Ende belegte das Team mit Giulia Göttler, Johannes Bader, Matylda Jozwiak und Robert Gould Platz 10 in einer Gesamtzeit von 1:20:39 Stunden. Am Samstagmorgen gingen 71 Athleten der männlichen Jugend B an den Start (14 – 15 Jahre). Joel Westphal hatte bereits beim Schwimmen über 400 Meter im engen Feld zu kämpfen und kam nur als 36. aus dem Wasser. Doch der Harburger bewies Kämpferherz: Auf dem Rad arbeitete er sich mit einer starken Leistung über die 9 km bis in die zweite Gruppe vor. Nach dem zweiten Wechsel auf Platz 26 liegend, zeigte er mentale Stärke auf der abschließenden 2,5-Kilometer-Laufstrecke. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt kam er nach 30:22 Minuten als 18. ins Ziel – und wurde damit drittbester bayerischer Athlet. Gemeinsam mit Alexander Tresselt (Schongau) und Lando Spielberger (Hersbruck) holte er in der Landeswertung den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters für Bayern (Gesamtzeit: 1:29:15 Std.). Silber und Bronze gingen an die Teams aus Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. Anschließend ging Chiara Göttler bei der Frauen-Elite an den Start. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter kam sie im Mittelfeld der 55 Starterinnen aus dem Wasser. Durch ein bisschen Pech verpasste sie die große Verfolgergruppe und musste die 20 km mit einer weiteren Starterin sehr kräftezehrend zu zweit fahren. Beim Laufen zeigte sie ihre Stärke. Der Abstand nach vorne war aber zu groß. Sie lief die 5 km in 15:09 Minuten und beendete das Rennen nach 1:01:06 auf Rang 35 (U23 - Platz 22). Luis Rühl ging am Sonntag in der Herren-Elite für das Bundesligateam DSW12 Darmstadt ins Rennen. Auch Luis war mit seinem Schwimmen nicht zufrieden. Er kam auf Rang 27 von 70 Startern aus dem Wasser. Auf dem Radkurs zeigte er über die 20 km seine Stärke und konnte mit weiteren Startern auf die nächste Gruppe auffahren. Mit etwas schweren Beinen startete auf er auf die 5 km lange Laufstrecke. Nach der ersten Runde lief es flüssiger und er erreichte nach 52:19 Minuten auf Rang 19 der Deutschen Elite das Ziel (U23 – Platz 11). Mit seinem Bundesligateam freute er sich über Platz 3 der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 1. Bundesliga. Bericht: Bianca Westphal

Europe Triathlon Junior Cup in Tabor

am 5. August 2025
Chiara und Giulia Göttler glänzen beim Europe Triathlon Junior Cup in Tabor Chiara gewinnt überraschend, Giulia sichert sich den 12. Platz Beim renommierten Europe Triathlon Junior Cup in Tabor trafen am letzten Juli Wochenende junge Triathletinnen und Triathleten aus ganz Europa aufeinander, um sich auf internationaler Bühne zu messen. Tabor, die zweitgrößte Stadt der südböhmischen Region in Tschechien, liegt idyllisch am Fluss Ludnize, etwa 80 Kilometer südlich von Prag. Das Triathlon-Festival in Tschechien feierte in diesem Jahr seine 40. Auflage- ein Event, das jungen Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Europa eine anspruchsvolle Bühne bietet. Der Kurs besticht durch technisch schwierige Anstiege, schnelle Kurven und abwechslungsreiches Gelände. Für Giulia war es der erste internationale Start, während ihre Schwester Chiara (beide TSV Harburg) bereits zum zweiten Mal auf europäischer Ebene antrat und Ihr Heimatland repräsentierte. Der Wettkampf begann am Sonntagnachmittag um 14.15 Uhr mit der Athletenpräsentation, bevor der Startschuss zum Rennen mit einem spannenden Wasserstart im Jordan-See fiel. Schon beim 750 m langen Schwimmen im See präsentierten sich die Schwestern stark und stiegen nach 11.24 Minuten fast zeitgleich im vorderen Feld aus dem Wasser. Denkbar knapp verpassten Sie nach dem Wechsel den Sprung in die erste Radgruppe, doch mit kluger Renneinteilung und sichtbarem Teamgeist schafften es die beiden Schwestern nach nur einer von vier Radrunden zur Führungsgruppe aufzuschließen- eine enorme Anstrengung auf dem technisch anspruchsvollen, bergigen 20 Kilometer langen Radkurs. Leider musste Giulia dann nach einem unglücklichen Zwischenfall durch einen Sturz einer anderen Athletin einen Rückschlag hinnehmen und verlor kurzzeitig den Kontakt zur Führungsgruppe. Dennoch kämpfte sie sich vor dem Wechsel auf die Laufstrecke erneut in die Gruppe zurück. Der Laufkurs in Tábor führt durch die historische Innenstadt mit engen Kurven, urbanen Passagen, sowie landschaftlich reizvollen Abschnitten. Die hügelige Strecke kombiniert Asphalt und befestigte Pfade. Die Läufer erwartet ein taktisch herausfordernder Kurs, der neben Ausdauer auch Konzentration erfordert. Während Giulia die Antritte auf dem Rad in den Beinen spürte und nicht mehr ihr volles Potenzial abrufen konnte, zeigte Chiara erneut ihre beeindruckende Laufstärke. Mit einem beherzten Tempolauf setzte sich Chiara in der ersten Laufrunde an die Spitze, nachdem sie die führende Französin Louise Buannic eingeholt hatte. Gemeinsam mit der jungen Belgierin Clara Robert führte sie das Feld an und verteidigte die Spitzenposition bis ins Ziel. Mit der schnellsten Laufzeit des Tages von 18:25 Minuten sicherte sie sich in einer Gesamtzeit von 1:06:21 und einem Vorsprung von drei Sekunden den verdienten Sieg – ihr erster Triumph bei einem internationalen Rennen. Giulia freute sich am Ende über eine hervorragenden 12. Platz bei ihrem ersten internationalen Auftritt. Im Anschluss an das Rennen wurde Chiara bei der Siegerehrung die Goldmedaille überreicht, während feierlich die deutsche Nationalhymne erklang, ein unvergesslicher Moment für die junge Athletin. Die Schwestern gehen am 31. August 2025 beim Junioren-Europacup in Zagreb, Kroatien, erneut international an den Start.
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