Erster internationaler Wettbewerb

am 1. August 2023
Göttler und Rühl erstmals mit internationalen Einsatz - Junior Europacup im tschechischen Tabor. Die Nachwuchs Triathleten des TSV Harburg, Chiara Göttler und Luis Rühl zeigten beim Europe Triathlon Junior Cup starke Leistungen. Dort durften sie zusammen mit ihren Trainingskollegen des Olympiastützpunkts Nürnberg erstmals auf internationaler Ebene Deutschland vertreten. Die 114 angetretenen Mitbewerber kamen aus 18 verschiedenen Nationen nach Tschechien. Nach der Anreise am Samstag konnte die Radstrecke von allen Nationen besichtigt und gemeinsam abgefahren werden. Nachmittags testeten die Athleten die Schwimmstrecke im ältesten Staubecken Mitteleuropas, Jordan genannt, und die Laufstrecke durch die Stadt mit ihren alten Bürgerhäusern. Der Wettkampf startete am Sonntag mit den Männern um 12.30 Uhr. Zu Beginn wurden alle Athleten und Athletinnen aufgestellt und namentlich aufgerufen. Die Harburger Athleten, beide Jahrgang 2006, mussten sich teilweise mit bis zu zwei Jahre älteren Athleten messen, die beiden Klassen Jugend A und Junioren wurden zusammen gewertet. Der Start im Jordan erfolgte vom Wasser aus. Es galt im Staubecken 750 m zu schwimmen, die anspruchsvolle Radstrecke führte die Athleten in einem Rundkurs (vier Runden a 5 km) durch die Altstadt von Tabor und anschließend galt es noch 3 Runden a 1,5 km zu laufen. Nach einer sehr beeindruckenden Schwimmleistung kam Luis trotz des starken Windes als 13. aus dem Wasser und konnte sich in der Verfolgerradgruppe platzieren. Die stark besetzte Gruppe hielt er bis zur letzten Runde und wechselte ganz knapp hinter der Spitzengruppe auf die Laufstrecke. Die anspruchsvolle, bergige Laufstrecke war aufgrund der heißen Temperaturen äußerst anstrengend und kräfteraubend. Trotzdem konnte Luis sich im stark besetzten Teilnehmerfeld als zweitbester Deutscher den hervorragenden 11. Platz in einer Gesamtzeit von 00:59:41 sichern. Fünf deutsche Athleten schafften den Sprung in die TOP 15. In der Mittagshitze um 14.00 Uhr startete pünktlich das Rennen der Damen. Chiara konnte nach einer sehr guten Schwimmleistung zusammen mit Ihrer Teamkameradin ebenfalls die Verfolgergruppe erreichen. Mit fünf Athletinnen absolvierte sie die vier Runden der sehr anspruchsvollen Radstrecke. Die Hitze und die vielen Anstiege machten den Triathletinnen zu schaffen. Die energieraubende Führungsarbeit mussten dabei abwechselnd die beiden deutschen Teamkolleginnen übernehmen. Nach dem Wechsel galt es noch drei Runden a 1,5 Kilometer zu laufen. Chiara konnte sich am Ende nach einer sehr starken Laufleistung in einer Gesamtzeit von 1:07:05 über einen hervorragenden 9. Platz freuen. Insgesamt platzierten sich 4 Deutsche Athletinnen in den Top 10. Chiara und Luis haben ihren ersten internationalen Auftritt beeindruckend gemeistert. Beide bereiten sich aktuell im Trainingslager in Nürnberg auf die Deutsche Meisterschaft in Goch (NRW) am 13.08.2023 vor. Bericht: Petra Göttler

Nachwuchstriathlon in Harburg

am 25. Juli 2023
Die besten Nachwuchs Triathleten Bayerns starten in Harburg - mit gleich sechs Podestplätzen nutzen die TSV Athleten ihren Heimvorteil Der 5. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon fand am vergangenen Sonntag in Harburg statt und sorgte für viele glückliche Gesichter bei den jungen Dreikämpfern. Aus ganz Bayern und darüber hinaus fanden über 170 Starter den Weg in die Burgstadt. Der Harburger Triathlon gehört schon einige Jahre zum BTV Memmert Nachwuchscups und hat sich mittlerweile zu einem der größten und teilnehmerstärksten Kinder-Triathlons in Bayern entwickelt. Den absoluten Höhepunkt stellt diese Veranstaltung allerdings für die vielen schwimm,-rad,- und laufbegeisterten Kinder (TriaKids) des heimischen TSV Harburg dar, der Enthusiasmus in der Region ist ungebrochen. Die richtige Bühne bot dazu das Sportgelände des TSV Harburg, hier gab es für die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, die Nachwuchssportler in allen drei Disziplinen anzufeuern. Die vielen Helfer aus der Triathlonabteilung, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Harburg, dem Roten Kreuz und der DLRG, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Eine breite Unterstützung erhielten die Organisatoren durch die Stadt Harburg (städtischer Bauhof), Obst- und Gartenbauverein und zahlreiche Unternehmen aus Harburg und Umgebung.  Organisationsleiter Jochen Rühl dankte allen Unterstützern für ihr Engagement, danach schickten Bürgermeister Christoph Schmidt und der TSV-Vorsitzende Jürgen Deg die erste Startgruppe auf die Schwimmstrecke in die Wörnitz. Die Athleten wurden per Einzelstart über einen Steg ins Rennen geschickt, hier kam es teils zu spektakulären Flugeinlagen. Auch die selektiv und technisch anspruchsvolle Radstrecke verlangte von den Athleten eine gute Rad-Performance. Gleich im ersten Rennen reichte es für Henri Schröppel zu einem Podestplatz (3.) sein Teamkollege Lino Tatz erreichte den sechsten Platz. Es siegte Moritz Kaunz (1.FC Deining) und Charlotte Doseth (SV Würzburg). Das Rennen in der Wertung Jugend B konnte sich Giulia Göttler und Luca Schreitmüller jeweils den zweiten Platz sichern. Durch die konstant guten Leistungen haben beide die Möglichkeit bekommen, zum neuen Schuljahr an den Olympiastützpunkt nach Nürnberg zu wechseln. Julia Weiland, Nina Mayer und Elisabeth Haupt erreichten Plätze  5, 6 und 14., es siegten Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) und Annika Bernhuber (IfL Hof). Im Schüler A Rennen gingen die Siege an den Schongauer Alexander Tresselt und Elena Gutierrez Steinhauer (TV 1848 Erlangen) Auch hier konnte sich ein Harburger einen “Stockerlplatz”  sichern, Joel Westphal zeigte ein beherztes Rennen und wurde knapp Zweiter.  Melek Erdogan  absolvierte mutig ihren ersten Triathlon und erreichte Platz 17. Im Schüler B Rennen waren 26 Kinder am Start, es siegten Max Schedel (ASV Kulmbach) und Mathilda Kujala (Hilpoltstein). Mit Quinn Ellrich, Levin Gentner, Julian Bock, Dominik Bach, Louisa Wagenknecht, Maya Joachim und Jana Graf waren bei diesem Rennen die meisten TSV Kinder am Start. In der Einstiegsklasse Schüler C konnte sich Anna Lernhard den Silberplatz sichern, Maxime Westphal wurde siebter. Es siegten Anton Binder (TuS Feuchtwangen) und Elisabeth Ramian (Karlsfeld). Nach den Einzelrennen folgte noch der Teamwettkampf. Bei der spektakulären und rasanten „Single Mixed Relay“ sind schnelle Wechsel und viel Durchhaltevermögen gefragt. Hier war ein Rekord Teilnehmerfeld von 33 Staffeln gemeldet. Bei diesem Format bilden ein Mädchen und ein Junge ein Team, beide müssen zwei Mini-Triathlons (75m-1500m-400m) im Wechsel absolvieren. Das schnellste Team in der Jugendwertung waren in der Besetzung Charlotte Doseth (Würzburg) und Robert Quinn Gould (Erlangen). Als bestes reines Vereinsteam schaffte es das Team TSV Harburg 1 (Göttler/Schreitmüller) auf den dritten Platz Gesamtrang. In der Schüler-Wertung sicherte sich das Team TVE - TSG Roth, in der Besetzung Steinhauser/Rudolph, den ersten Platz. Den jungen Sportlern war die Begeisterung für diesen Teamwettbewerb in jeder Phase des Rennens anzumerken. Die Arbeit hinter einer Veranstaltung, wie dem Harburger Triathlon, sieht Organisationsleiter Jochen Rühl als eine Investition in die Zukunft: “Die ausgezeichneten Leistungen der Nachwuchssportler aus den verschiedenen Vereinen wären ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Trainer und Helfer nicht möglich”. “Einige der Nachwuchssportler, die bei uns mal ganz klein angefangen haben, trainieren mittlerweile am Olympiastützpunkt in Nürnberg, oder engagieren sich in unserer eigenen Abteilung als Nachwuchstrainer”. Der 5. Harburger Schüler und Jugendtriathlon kann somit als voller Erfolg gewertet werden, trägt er doch erheblich dazu bei, dass die Sportart “Triathlon” an öffentlicher Präsenz gewinnt und junge Menschen an den drei ursprünglichsten Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen Spaß haben können. Ergebnislisten:   Junioren Jugend A Jugend B Schüler A Schüler B Schüler C Single Mixed (Schüler B - Schüler A) Single Mixed (Jugend B - Jugend A)

Schülertriathlon in Hof

am 19. Juli 2023
Silber für Nina Mayer und Joel Westphal beim Schülertriathlon in Hof Was für ein Rennen! Bei der Hitzeschlacht am vergangenen Samstagnachmittag in Hof haben die Nachwuchstriathleten des TSV Harburg alles gegeben. Joel Westphal startete in der Schüler A-Klasse. Sein Rennen begann mit 2 x 200 Meter schwimmen mit Landgang. Frieren musste bei über 24 Grad Wassertemperatur niemand. Joel kam als 3. aus dem Wasser und konnte die Position durch einen schnellen Wechsel halten. Ordentlich heiß wurde es dann auf dem Fahrrad bei 33 Grad Außentemperatur. Joel konnte sich bereits auf der 1. von 5 Radrunden auf Position 1 setzten und nach 8,5 km als erster sein Rad in der Wechselzone abstellen. Nach den ersten Metern auf der Laufstrecke musste er die Führung allerdings abgeben, durfte sich im Ziel aber über den 2. Platz freuen. Nina Mayer startete in der Jugend B-Klasse. Sie musste einen 2XTri absolvieren. Das bedeutet 2 Minitriathlon direkt nacheinander. Nach den ersten 200 Meter schwimmen wechselte sie als 2. Mädchen auf das Rad. Diese Position konnte sie über die 3,7 km und den anschließenden 800 m Lauf halten. Der zweite Sprung ins Wasser löste bei ihr ein kurzes Unwohlsein aus. Schnell fokussierte sich Nina wieder auf den Wettkampf und konnte sich nach dem zweiten Durchgang ebenfalls über den 2. Platz freuen. Tolle Ergebnisse der Nachwuchsathleten des TSV und  weitere wertvolle  Punkte für die bayerische Meisterschaft im Triathlon. Am kommenden Sonntag findet ab 10.00 Uhr in Harburg der Schüler- und Jugendtriathlon statt. Es ist der 5. und finale Wettkampf der bayerischen Meisterschaften für dieses Jahr. Der TSV Harburg freut sich über viele Zuschauer. Eine Anmeldung ist noch bis Mittwoch unter https://tsvharburg-triathlon.de möglich. Text: Bianca Westphal, Foto: Guntram Rudolf

24 Stunden Radrennen

am 17. Juli 2023
Das 24 Stunden Radrennen von Kehlheim Beim diesjährigen 24 Stunden Radrennen von Kehlheim, nahmen dieses Jahr gleich zwei unserer Athleten teil. Benedikt Owert und Stefan Richter der sowohl als Triathlet des TSV Harburg als auch als Radsportler der Airbus Helicopters Sportgemeinschaft bekannt ist. Bei einem 24h Rennen gilt es einzeln oder als 5er Staffel innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Runden auf dem 16km langen und profilierten Rundkurs zu absolvieren. Für Stefan und Benedikt war es die Premiere als Einzelfahrer sich einer solchen Herausforderung zu stellen. Beide hatten noch nie mehr als 340km am Stück geradelt, daher galt dies als erste Herausforderung, es muss ein neuer persönlicher Streckenrekord aufgestellt werden, am besten sollten es 500km sein. Ein solcher Tag kann viele Überraschungen bringen, daher galt es von Anfang an sich seine Kräfte einzuteilen, dazu gehörte den 4km langen Anstieg zaghaft anzugehen und bei der Abfahrt und in der Ebene das Quäntchen Glück sich im Windschatten einer guten Gruppe zu finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Verpflegung, diese ist in Kehlheim den Athleten selbst überlassen. Dafür haben sich die beiden Harburger einen Servicepunkt nahe dem Start- und Zielbereich eingerichtet. Startschuss fiel am Samstag um 14 Uhr, bis zum Einbruch der Nacht waren noch einige Runden unter starken sommerlichen Bedingungen zu absolvieren. Bereits in der dritten Runde erwischte Stefan eine etwas schnellere Gruppe und konnte sich von Benedikt absetzen. In der Nacht ist das Thermometer auf bis zu 12 Grad gefallen, dies erforderte auch eine Anpassung der Radbekleidung. Ab 21 Uhr war es vorgeschrieben, mit Beleuchtung und Warnweste zu fahren. Auf der kompletten Strecke gab es rund um die Uhr Partyzonen, welche durch die Musik und einer Mischung von Bier und Autan in der Luft schon von weitem wahrgenommen wurde. Dennoch motivierte dies die Athleten immer wieder zum Durchhalten. Zur Halbzeit um zwei Uhr morgens hatte Benedikt 340km gefahren, obwohl die Beine schwerer wurden und der Körper sich nach Schlaf sehnte, schien das heimliche Ziel von 500km in realistischer Nähe zu kommen. Mit dem Sonnenaufgang am Sonntag kam relativ bald auch die Hitze, die Bergauffahrten im Windstillen wurden eine Qual, die Aufnahme von Essen und Trinken wurde immer anspruchsvoller, immerhin benötigen die Sportler bei einem solchen Event 16000 Kalorien, was der Körper auch in der Lage sein muss aufzunehmen. Als um 14 Uhr ein Schuss das Ende verkündete, konnte Benedikt mit 605 gefahrenen Kilometern sich über den 16. Platz und Stefan mit 670km sogar über den 6. Platz freuen. Beide übermannt davon die 600km Schwelle durchbrochen zu haben und völlig übermüdet ließen sie sich von Vereinskollegen nach hause fahren…
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