Swim and Run in Coburg

am 10. Februar 2025
Erneut 4 Podiumsplätze für Harburger Nachwuchstalente beim Swim and Run in Coburg Am vergangenen Samstag fiel der zweite Startschuss für die Triathlon-Saison 2025 beim perfekt organisierten Swim and Run des TV 1848 Coburg. Es war der zweite Wettkampf des BTV Memmert Nachwuchscup, bei dem die bayerischen Meister in den Altersklassen gesucht werden. Sieben junge Athletinnen und Athleten des TSV Harburg gingen im Aquaria auf der 25 Meter Bahn an den Start. Für sechs war es, teilweise krankheitsbedingt, der erste Wettkampf der Saison. Den Anfang für den TSV machte Maxime Westphal. Mit persönlicher Bestzeit im Schwimmen (1:41 Min. / 100 m) und einem beherzten Lauf über 400 m erreichte er den 5. Platz der Schüler B (Jahrgang 2014 / 2015) und verbesserte sich damit um zwei Plätze im Vergleich zur Vorwoche. Es folgten Laura Reinsch und Levin Gentner in der Altersklasse Schüler A (Jahrgang 2012 / 2013). Die 400 m schwimmen absolvierte Laura souverän, Levin schwamm neue persönliche Bestzeit (6:20 Min.). Laura beendete das Rennen mit einem beherzten Lauf auf Platz 8, Levin erkämpfte sich mit Bauchkrämpfen Platz 5. In der Altersklasse Jugend B (Jahrgang 2010 / 2011) startete Joel Westphal in die Saison und lieferte eine herausragende Leistung ab. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit im Schwimmen von 5:06 Minuten auf 400 m stellte er seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Beim anschließenden 2 km Lauf bewies er nicht nur seine Ausdauer, sondern auch seine Willenskraft, und erreichte Platz 2 in der Gesamtwertung. In der Altersklasse der Jugend A (Jahrgang 2008 / 2009) startete die Saison für Julia Weiland aussichtsreich. Mit neuer Schwimmbestzeit (5:14 Min. /400 m) und im Lauf stark verbessert (12:27 / 3000 m) sicherte Sie sich Platz 1. Elisabeth Haupt schaffte die 400 m erstmals unter 6 Minuten und schwamm damit ebenfalls persönliche Bestzeit (5:56 Min.). Mit einem guten Lauf über die 3 km sicherte sie sich Platz 2. Simon Naschwitz komplettierte das Podium mit einer sehr guten Schwimmzeit (5:19 Min. /400 m) und einem starken Lauf (10:18 Min. /3000 m) auf Platz 3. Die Harburger zeigten in Coburg erneut eine starke Teamleistung. Der nächste Swim & Run findet im Rahmen der Nachwuchssichtung am 16. März in Nürnberg statt. Text: Bianca Westphal

Swim and Run in Würzburg

am 7. Februar 2025
Erfolgreicher Start in die Triathlon-Saison 2025: Harburger Nachwuchstalente beeindrucken beim Swim and Run in Würzburg Am vergangenen Sonntag fiel der Startschuss für die neue Triathlon-Saison beim perfekt organisierten Swim and Run des SV05 Würzburg. Es war zugleich der Startschuss für den BTV Memmert Nachwuchscup, in dessen Rahmen die Bayerischen Meisterschaften im Triathlon und Duathlon in den Schüler und Jugendklassen ermittelt werden. Die jungen Athletinnen und Athleten des TSV Harburg zeigten im Wolfgang-Adami Bad beeindruckende Leistungen und sorgten für einen spannenden Auftakt. Der Wettkampf begann mit der Schwimmdisziplin, bei der die besten Schwimmerinnen und Schwimmer sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnten. Nach einer kurzen Pause folgte der sogenannte Jagdstart im Laufen: Die Athletinnen und Athleten durften in der Reihenfolge ihrer Schwimmleistung starten, sodass die Schnellsten als Erste auf die Laufstrecke gingen. Maxime Westphal eröffnete für den TSV den Wettkampf bei den Schülern B mit einem starken Schwimmen. Trotz eines unglücklichen Sturzes beim Laufen erreichte er einen respektablen 7. Platz. Bei den Schülern A folgte Quinn Ellrich, der mit soliden Leistungen im Schwimmen und Laufen den 13. Platz belegte. Melek Erdogan überzeugte in der Jugend B ebenfalls mit einer konstanten Performance und sicherte sich den 11. Platz. In der Jugend A glänzten Giulia Göttler und Luca Schreitmüller mit herausragenden Schwimmleistungen, die beide auf Platz 2 ins Rennen starteten. Dank eines starken Laufs konnten sie sich jeweils den 1. Platz sichern und setzten damit ein klares Zeichen für ihre Konkurrenz. Nina Mayer schwamm eine persönliche Bestzeit (5:24 Minuten / 400 Meter) und verteidigte mit einem kraftvollen Lauf den 3. Platz. Bei den Juniorinnen stellte Chiara Göttler ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit (5:09 Minuten / 400 Meter) im Schwimmen auf und ging als Drittplatzierte in den Lauf. Trotz eines Sturzes gelang es ihr, den 3. Platz zu behaupten, was ihre Entschlossenheit und Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die Harburger zeigten in Würzburg eine starke Teamleistung. Die beeindruckenden Ergebnisse lassen auf eine spannende und erfolgreiche Saison 2025 hoffen. Der nächste Swim & Run findet bereits am kommenden Samstag in Coburg statt. Text: Bianca Westphal

Harburger Triathlet schafft es in den Nationalkader

am 9. Januar 2025
In der Welt des Triathlons gibt es viele Geschichten von außergewöhnlichen Athleten, doch die von ​Luis Rühl sticht besonders hervor. Der 18-jährige Triathlet aus Harburg gehört in den letzten Jahren nicht nur zu den besten Altersklassen Athleten in Deutschland, sondern ​schaffte jetzt als erster Triathlet im weiteren schwäbischen Umfeld auch die Nominierung in die deutsche ​Triathlon-Nationalmannschaft. https://www.triathlondeutschland.de/wettkampfsport/elite/dtu-kader#nachwuchskader Der NK1 (Nationalkader) ist die maximale Qualifikationsstufe für Junioren und ist gleichbedeutend mit der höchsten Förderstufe durch die Deutsche Triathlon Union. ​Diese umfasst Trainingslehrgänge, Trainingslager, Ausrüstung​, Leistungsdiagnostiken und eine Betreuung durch den Bundestrainers. Der ​NK1-Status wird Athlet/innen mit einer mittel- bis langfristigen Perspektive für die Integration in die Nationalmannschaften der Männer/Frauen​ gewährt. Rückblick auf das vergangene Jahr Dabei erfüllte Rühl den NK1-Status durch seine konstant guten Leistungen im DTU Nachwuchs Cup (eine nationale Rennserie mit 4 Veranstaltungen). Bereits im Frühjahr konnte er in Halle mit dem 2.Platz auftrumpfen, es folgten zwei fünfte Plätze in Forst und Roth und die deutsche Vizemeisterschaft in Jena. Erst kürzlich konnte er beim Silvesterlauf in Gersthofen seine Klasse beweisen und erreichte im Feld der Laufspezialisten den vierten Platz. Der Weg zum Erfolg Im letzten Jahr​ nahm Rühl außerdem noch an zahlreichen ​anderen Wettkämpfen - nicht nur im Jugendbereich - teil und erzielte beeindruckende Ergebnisse. Am meisten sind dabei seine Erfolge bei den Triathlon Veranstaltungen in Ingolstadt und Oettingen zu bewerten, hier setzte er sich gegen teils riesige Startfelder durch. Seine Trainingsroutine ist intensiv: Er trainiert täglich, oft bis zu zwei Mal am Tag, und legt großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung und Regeneration. „Es ist nicht immer einfach gewesen, Schule und Sport zu vereinen“, sagt Luis. „Aber ich liebe, was ich tue, und das motiviert mich, mein Bestes zu geben.“ Seine Disziplin und sein Ehrgeiz haben ihm nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch Respekt unter seinen Mitstreitern eingebracht. Aussicht auf die Saison 2025 Primäres Ziel in 2025 ist es, sich für die Internationalen Wettkämpfe zu qualifizieren - so finden die EM im österreichischen Kitzbühel statt (ein gutes Pflaster, hier belegte der Harburger bereits in der Jugendklasse einen Stockerlplatz), die weltbesten Triathleten treffen sich dann im Oktober im australischen Wollongong. Daneben hat Rühl auch die Möglichkeit wahrgenommen und hat sich für ein neues Bundesligateam entschieden. So startet er im nächsten Jahr für die DSW Darmstadt. Die Darmstädter belegten in dieser Saison den 3.Platz unter den 15 Erstligisten - ein erfolgreiches Team.  

Weihnachtsschwimmen 2024

am 1. Januar 2025
26. Auflage des Harburger Weihnachtsschwimmen - ein Harburger durchbricht eine Schallmauer Am vergangenen Sonntag fand im Harburger Hallenbad das mit Spannung erwartete 26. Weihnachtsschwimmen statt, traditionell der Saisonabschluss der Harburger Triathleten. Für die Schwimmerinnen und Schwimmer wurden die Distanzen 100m und 400m angeboten, um ihre Kräfte zu messen und ihre persönlichen Bestzeiten zu verbessern. Schon ​a​uf der kurzen Strecke gab es eine Überraschung und eine elektrisierende Bestzeit. Zu den Favoriten zählten im Frauenfeld neben den Göttler-Schwestern Giulia und Chiara auch Julia Weiland. Bei den Männern​ wurden Luis Rühl und Luca Schreitmüller ​als sichere ​Podiumskandidaten ge​nannt. Die Zuschauer feuerten die Schwimmer lautstark an, während d​er Startpfiff den Beginn der ersten Rennen signalisierte.  Besonders bemerkenswert war die hohe Qualität der Leistungen, die sich durch den gesamten Wettkampf zogen. Überraschenderweise konnte sich den Titel bei den Frauen Julia Weiland (1:09:32 min) knapp vor Chiara und Giulia Göttler sichern. Au​ch überzeugen konnte auf dem vierten Platz Diana Naschwitz, gefolgt von Laura Rieger. Als erster Schwimmer der im Harburger Bad die 100m unter einer Minute schwamm, konnte sich Luis Rühl in 58:64 Sekunden zum Sieger küren. Über den gemeinsamen zweiten Platz konnten sich Simon Naschwitz (1:03:92) und Luca Schreitmüller freuen. Für den Wemdinger Naschwitz, ist das ein sensationelles Ergebnis, schwimmt er doch unter seinem Trainer Jochen Rühl erst seit knapp einem Jahr. Den vierten Platz sicherte sich dann Joel Westphal - eines der größten TSV Talente. Zu erwähnen sind auch die beiden Youngsters Levin Gentner und Quinn Ellrich, die ihre Bestzeiten um teilweise 20 Sekunden steigern konnten. Nach einer kurzen Pause standen dann die 400 Meter Freistil auf dem Programm: Auch hier konnte sich Luis Rühl in neuer Bestzeit von 4:25 min durchsetzen. Für eine Überraschung sorgte der vier Jahr jüngere Joel Westphal (5:08) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Luca Schreitmüller​ auf dem dritten Platz und Simon Naschwitz. Über die längere Strecke bei den Frauen setzte sich dann die erfahrene Chiara Göttler (5:04) gegen Julia Weiland durch - beide mit neuer Rekordzeit. Das Podium komplettierte Giulia Göttler.​ Abschließend lässt sich sagen, dass der Schwimmwettkampf nicht nur durch spannende Rennen und neue Bestzeiten glänzte, sondern auch durch den fairen und respektvollen Umgang zwischen den Sportlern. Es war ein Abend voller sportlicher Höchstleistungen, der mit einem gemeinsamen Pizzaessen ein würdiges Ende fand. Ergebnisse 400 Meter Ergebnisse 100 Meter     ​

München Marathon 2024

am 18. Oktober 2024
Saisonende in München Alle Jahre wieder beenden viele Triathleten ihre Saison mit einem Herbstmarathon. In diesem Jahr stand Tobias Ullrich vom TSV Harburg am 13. Oktober an der Startlinie des 38. München-Marathon. Gemeinsam mit insgesamt 28.000 Läufern und Läuferinnen versuchte er eine neue Bestzeit auf der 42,195 km Distanz anzugreifen. Zu Beginn des Rennens lagen die Temperaturen bei angenehmen 15 Grad, der Wind war jedoch von Anfang an sehr wechselhaft und böig. Kurz nach dem Start reihte sich Tobias in eine 8-köpfige Gruppe ein. Der Plan war Kraft zu sparen und nicht zu stark im Wind zu stehen. Nach guten 39:24 Minuten waren die ersten 10km absolviert. Da das Tempo in der Gruppe jedoch weiter erhöht wurde ließ sich Tobias zurückfallen, um nicht zu schnell alle Körner zu verschießen. Denn beim Marathon zählt es hinten raus. Die Halbmarathon-Marke passierte er alleine nach 1:24:35 Stunden, immer noch gut im Rennen. Es zeichnete sich jedoch ab, dass heute nicht der Tag für herausragende Leistungen sein wird. In der zweiten Rennhälfte begann es stark zu regnen, was in Kombination mit dem dynamisch richtungswechselnden Wind zu einer echten Herausforderung wurde. Dazu ist die zweite Hälfte des München-Marathons mit ihren langgezogenen Steigungen deutlich anspruchsvoller als die Erste. Nun hieß es sich mental zu fokussieren und Kilometer für Kilometer zu absolvieren. Die Pace von Tobias brach merklich ein. Es stellte sich die Frage wieviel des in der ersten Hälfte herausgelaufenen Zeitbudgets er noch ins Ziel retten kann. Aufgeben war aber keine Option und so kämpfte sich Tobias bis Kilometer 38 voran. Jetzt kamen nochmal 3 Rampen die ihm muskulär alles abverlangten. Auf den letzten 400m holte Tobias noch mal alles raus, um mit neuer persönlicher Bestzeit nach 2:54:35 Stunden zu finishen. Im Gesamtfeld erreichte er damit einen starken 90. Platz. Insgesamt war es aufgrund der schlechten und nasskalten Wetterbedingungen in der zweiten Rennhälfte ein hartes Rennen, welches man auch erstmal vernünftig ins Ziel bringen muss. Insofern war das Ergebnis an diesem Tag ein Arbeitserfolg und lässt auf noch schnellere Zeiten in der Zukunft hoffen. Bericht: Tobias Ullrich
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